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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
89
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lings in Einem Gesicht.-- Liane hatte die Kopie auch

kopirt, allein sie und die Mutter verschwiegen cs bescheiden.

Aber endlich störte Franziskus Albani mit seinerRuheauf der Flucht" die bisherige Ruhe. Indem er den Traum-dcnter dieser malerischen Träume machte, und Rabctte scharfauf dem mit dem offnen Buche neben Marie sitzenden h. Jo-seph dieses Bildes haftete: sagte Liane unglücklicher Weise: einschöner Albani!Ich dächte nicht (sagte Räbettc leise),der Bruder ist viel schöner als dieser betende Joseph!"Sic hatte Albani mit Albano vermengt, ihre ganze Bildcr-gallerie steckte in dem Gesangbuch, dessen Lieder sie mit gold-neu rothcn Heiligen auscinandcrsperrtc. Die andern verstan-den nichts sic kannten ihn nur als Grafen von Zcsaraaber Liane warf auf Rabctte süßerröthcnd einen zärtlich stra-fenden Blick und sah mit stummen Erdulden ein anderes Ge-mälde näher an. Nie hatte in Albano in welchem sich diestärksten pnd die zärtesten Gefühle paarten, wie das Echo denDonner lauter und die Musik leiser macht die bittersüßeMischung von Liebe und Mitlciden und Schamröthe wärmergearbeitet, und er hätte vor dem Mädchen zugleich kniecn unddoch schweigen mögen.

Der deutsche Herr war fertig und sagte zu den Männernmit einer Miene voll Sieg,er habe doch noch etwas in derTasche, was cs mit den Raphaels aufnchme; und er bittesic, ins Nebenzimmer zu folgen." Unterwegs merkt' er an,wenige Werke seien mit so herrlicher Frechheit und keckem Muth-willcn ausgcfüht. Im Zimmer packt' er einen erzenen kleinenSatyr aus, gegen den sich eine cingcholte Nymphe wehrt.Göttlich (sagte Bouvcrot und hielt die Gruppe an einemFaden, um den Rost nicht abzugreifen) göttlich! Ich setze