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mit dankender Liebe an die Brust. „Bist du denn glücklich?"fragte Liane mit einem Ton, der etwas Trübes weissagt.
Sie mußte ihr volles Herz anfschlicficn und ihm alles
sagen-staunend höret er, daß ihr die ganze Tartarus-
Nacht, worin die unbekannte Stimme Linda de Romciro sei-nem Freunde zugesprochen, bekannt geworden. Durch wen?— Sic schwieg unerbittlich; er beruhigte sich, weil es dochnur Angnsti sehn konnte, der allein es wußte. „Und nun glaubst„du, du Herz vom Himmel, (sagt' er) ich und mein Seclcn-„brnder könnten uns je raubend entzweien? O cs ist all'„anders, all' anders! — Er verflucht die Aster-Geister und„den Zweck der Acfferci — o er liebt mich; und mein Herz„wird am Tage glücklich sehn, wo es seines wird." Der viel-fache rührende Sinn dieser letzten Worte löste ihn in eine hei-lige Wchmnth ans.
Aber sic nahm sich mitten in der herzlichsten Ergießungwie ans Frömmigkeit der Geister an und sagte: „sprich nicht„so von Geister - Erscheinungen! Sic sind, das weiß ich. —„Nur nicht zu fürchten braucht man sic." — Sie hielt aberhier mit fester Hand den Schleier über ihren Erfahrungen fest;auch wußt' er längst, daß sie, ungeachtet ihres fast zuckcnd-wcichcn Gefühls, das sogar den Anblick der blauen Adern aufder Lilien-Hand wie eine-Wunde schcuctc, doch vor Todtenund in den Geisterstunden der Phantasie unerwartet beherzterschien.
Hinter den Wellen so vcrschiedncr Art, die jetzt sein Herzaus- und abtricben, war Rabcttc verdunkelt. Er brannte nunblos nach der Stunde, wo er seinem Albano die sonderbareVcrrätherci des Lektors sagen konnte.