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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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mit dankender Liebe an die Brust.Bist du denn glücklich?"fragte Liane mit einem Ton, der etwas Trübes weissagt.

Sie mußte ihr volles Herz anfschlicficn und ihm alles

sagen-staunend höret er, daß ihr die ganze Tartarus-

Nacht, worin die unbekannte Stimme Linda de Romciro sei-nem Freunde zugesprochen, bekannt geworden. Durch wen? Sic schwieg unerbittlich; er beruhigte sich, weil es dochnur Angnsti sehn konnte, der allein es wußte.Und nun glaubstdu, du Herz vom Himmel, (sagt' er) ich und mein Seclcn-brnder könnten uns je raubend entzweien? O cs ist all'anders, all' anders! Er verflucht die Aster-Geister undden Zweck der Acfferci o er liebt mich; und mein Herzwird am Tage glücklich sehn, wo es seines wird." Der viel-fache rührende Sinn dieser letzten Worte löste ihn in eine hei-lige Wchmnth ans.

Aber sic nahm sich mitten in der herzlichsten Ergießungwie ans Frömmigkeit der Geister an und sagte:sprich nichtso von Geister - Erscheinungen! Sic sind, das weiß ich.Nur nicht zu fürchten braucht man sic." Sie hielt aberhier mit fester Hand den Schleier über ihren Erfahrungen fest;auch wußt' er längst, daß sie, ungeachtet ihres fast zuckcnd-wcichcn Gefühls, das sogar den Anblick der blauen Adern aufder Lilien-Hand wie eine-Wunde schcuctc, doch vor Todtenund in den Geisterstunden der Phantasie unerwartet beherzterschien.

Hinter den Wellen so vcrschiedncr Art, die jetzt sein Herzaus- und abtricben, war Rabcttc verdunkelt. Er brannte nunblos nach der Stunde, wo er seinem Albano die sonderbareVcrrätherci des Lektors sagen konnte.