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Die süßen Worte, die so innig gerührten Seelen, der feurigeSturm seines Wesens rissen ihn dahin und er umschloß dieUmarmenden und drückte die vcrschwistcrten Herzen an ein-ander und küßte die Schwester; als er über Liancns bestürztesWegbengen des Kopfes erschrak und blntroth ausflammtc.-
Er mußte entfliehen. Mit diesen wilden Erschütterungenkönnt' er nicht vor Lianen und vor den kalten Spiegeln derGesellschaft bleiben. Aber die Nacht sollte so wunderbar wer-den wie der Tag; er eilte mit Lebens-Blicken, die wie zornigeanssahen, aus der Stadt zur Titanide, zur Natur, die unszugleich stillet und erhebet. Er ging vor anfgcdeckten Müh-lenrädern vorbei, um welche sich der Strom schäumend wand.— Die Abcndwolken streckten sich wie ansruhende Riesen ausund sonnten sich im Morgenroth Amcrika's — und der Sturmfuhr unter sic und die feurigen Zcntimanen standen auf —die Nacht bauetc den Triumphbogen der Milchstraße und dieRiesen zogen finster hindurch. — Und in jedem Elementeschlug die Natur wie ein Sturmvogel den rauschenden Flügel.
Albano lag, ohne cs kaum zu wissen, auf der Wald-Brücke Lilars, worunter die Windströmc durchrauschten. Erglühte gleich den Wolken von seiner Sonne nach — seinetnnern Flügel waren, wie die des Straußes, voll Stacheln
und verwundeten ihn im Erheben-der romantische Gci-
stcrtag, der Brief des Vaters, Liancns Auge voll Thränen,seine Kühnheit und seine Wonne und Neue darüber und jetztdie erhabne Nacht-Welt auf allen Seiten um ihn her, zogenerschütternd im jungen Herzen hin und her — er berührtemit der Feuer-Wange die bcregneten Gipfel und kühlte sichnicht, und war dem tönenden fliegenden Herzen, der Nachtigall,nahe und hörte sie kaum.-Wie eine Sonne geht das