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gläsernes Hciligcuhaus der Tonmuse da, eine Harmonika. DerHanptmann schraubte innen hinter einem Tapctcnthürchen nndsogleich snhrcn draußen alle scstgcbnndncn Springwasscr mitsilbernen Flügeln gen Himmel. O wie brannte die bercgneteWelt, als sic hinaus ans die Höhe traten!
Warum warst du, mein Albano, gerade in dieser Stundenicht ganz glücklich? — Warum stechen denn durch alle unsreBündnisse Schmerzen nnd warum blutet das Herz wie seineAdern am reichsten, wenn cs erwärmt wird?— Ucbcr ihnenlag der stille verwundete Himmel im Verband eines langenweißen Gewölkes — die Abendsonne stand noch hinter demPallast, aber ans beiden Seiten desselben wallete ihr Purpur-mantel aus Wolken in weiten Falten über den Himmel hin— und wenn man sich nmkehrte nach Osten, zu den Bergenvon Blumcnbühl, so liefen grüne Lebens-Flammen hinaufund wie goldnc Vögel hüpften die Irrlichter durch die feuchtenZweige nnd an die Morgcnfcnstcr, aber die Fontainen warfennoch ihr weißes Silber in das Gold.-
Da schwamm die Sonne mit rother heißer Brust goldncKreise in den Wolken ziehend hervor, und die gebognen
Wasscrstralcn brannten hell-Julienne sah Albano, neben
welchem sic immer gleichsam gutmachcnd geblieben, herzlich an,als ob es ihr Bruder wäre, und Karl sagte zu Liane:„Schwester, dein Abcndlicd!" — „Von Herzen gern!" sagtesie; denn sic war recht froh über die Gelegenheit, sich mit demwchmüthigen Ernst ihres Genusses zu entfernen und'druntenin der einsamen Stube auf den Harmonikaglocken alles lautzu lagen, was die Entzückung und die Augen verschweigen.
Sic ging hinab, das melodische Requiem des Tages stiegheraus — der Zephyr des Klanges, die Harmonika flog
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