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nicht zu vergessen, sondern darüber zu erstaunen — die Ge-schäfte macheu's, sagt' er — und um Abends, wenn die Gästekamen — der Geschäfte wegen dinir' er nie, sagt' er — er-staunen zu lassen. Er war wechselnd der Anbeter und derBilderstürmer der Etiquette, ihre Ministerin!-- und Opposi-zionspartci, wie es gerade sein Schimmer gebot.
Liane drang so lange in den Bruder, bis er den Vatermit etwas zu erfreuen versprach; er machte dazu ein Familien-stückchcn, worein er die ganze Beicht-Nacht zwischen sich undAlbano einschob, nur daß er Albauo in eine Schwester ver-kehrte. Gern lernte Liane noch diese Nolle für den Geburts-tag ein, ob sie gleich die blühende Weste lieferte.
Der Minister nahm die Weste, den Hauptmann und dessenKomödicnzettel des abendlichen Spiels wider Vermuthen —gütig auf; da er sonst wie einige Väter desto lauter knurrte,je öfter ihn die Kinder streichelten. Er tanzte wie ein Pollacke *)ganz aufgeräumt mit seiner Familie dahin und versteckte diePeitsche fest unter den Pelz. Es ging ihm jetzt nichtsSchlimmeres im Kopfe herum als blos die Frage, wo dasLiebbabertheater am besten, ob im 8-aIon cle lecture oder obim Salon der bains äomostigues aufzuschlageu; denn beideSäle waren ganz von einander und von andern Zimmern durchdie Namen unterschieden.
Der Tag kam. Albano, dessen Einladung Karl ertrotzenmüssen, weil der Minister seinen Stolz hastete aus Stolz,
*1 Die polnischen Tänzer tragen immer eine Peitsche unter demPelze, damit die Tänzerin durch die Schläge entschuldigt ist,wenn sie mit ihm fehlet. Oberschl. Monatsschrift, Istes St.Jul. 1788.