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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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brachte leider den Ton in seiner Seele mit, den ihm daslctztcmal Liane nach Hause gegeben. Seine Hoffnung hattebisher von diesem Tone gelebt. O verdenkt's ihm nicht!Das luftige Nichts eines Seufzers trägt oft eine Schäferwcltoder einen OrknS aus dem Ephemercn-Flngel. Alles Wich-tige ist wie ein Fels ans einen Punkt zu stellen, wo cs einKinderfingcr drehen kann.

Aber der Ton war verklungen. Liane mußt' cs gar nichtanders, als daß man unter der Visitcngcmcindc deren mo-ralische Pncumatophobic *) sic nicht einmal ganz kanntevor jede betende Empfindung den Kirchenfächcr halten muffe.

Logen, Parterre und Groschcngallcrie wurden fast umdie gewöhnliche Schanspiclszcit mit stistsfähigcn Gratulantenverziert und ansgefüllt. Der deutsche Herr ragte sehr her-vor durch den- reichen Trotz seiner Verhältnisse. Von der Vi-sitcnkompagnicgaffe kann im Durchgehen nur angcmcrkt wer-den, daß in ihr und im antiphlogistischen System der Sauer-stoff die Hauptrolle spielte, welchen aber weniger die Lungeabschied als das Herz.

Als der Vorhang auseinander ging und Roquairol jeneNacht der Vergebung und Entzückung noch feuriger wiedervorbeiführte, als sic gewesen war; als diese träumerische Nach-äffung erst die rechte Wirklichkeit schien: wie glühend und tiefbrannt' er sich dadurch in seines Freundes Seele ein! (GuterAlbano! Diese Kunst, sein eigner i-ovon-ant, sein Vexir-und After-Jch zu werden, und die Prachtausgabe des eignenLebens nachzndrucken, hätte dir kleinere Hoffnungen verstattensollen!) Der Graf mußte in der ernsthaftesten Sozietät,

°) Gelsterschcu.