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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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bedeckten Gedanken sich wie Sterne offenbaren, bis gegen Mor-gen auf dem Dache aufgehalten. Beide gingen eine Zcitlangschweigend auf und ab. Endlich hielt sie der Rauchaltar derfünf Blumen fest. Albano faßte zufällig die nahe Statue mitbeiden Händen und sagte:an hohen Orten will man gernetwas Hinabstürzen sogar sich oft.- Und hinein in dieWelt, in weite ferne Länder möcht' ich mich auch stürzen, sooft ich in das Nachtroth dort schaue und so oft ich unterOrangerie-Blüten komme, wie unter diese. Bruder, wie istdir? Der Himmel und die Erde breiten sich so aus: war-um soll denn der Geist so znsammenkriechen?"Mir isteben so (sagt' er), und im Kops hat der Geist überhauptmehr Gelaß als im Herzen." Aber hier ging er zart-erra-thend auf schönen Umwegen zur zufälligen Eröffnung über,warum seine Schwester so bald hinuntergeeilet.

Bis zum Eigensinn (sagt' er) treibe sie die Aufmerksam-keit für die Mutter das letztem«! merkte sie, daß die Mnt-ter das Erblassen unter dem Tanze sehe, sofort hörte sic ans nur ihm zeige sie das ganze Herz und jeden Blutstropfenund alle unschuldigen Thräuen darin besonders glaube sieetwas von der Zukunft, was sie der Mutter sorgsam ver-decke." --Sie lächelte vorhin für sich (sagte Albano

und legte aus seine Augen Karls Hand), als sähe sie einWesen aus der Schleier-Welt droben."Hast du das,(versetzte Karl) auch gesehen? Und dann regte sie die Lippe? O Freund, Gott weiß, was sie bethört; aber das ist ge-wiß, sie glaubt fest, sie sterbe künftiges Jahr." Albanoließ ihn nicht weiter sprechen, zu heftig ausgeregt drückte ersich an des Freundes Brust, sein Herz schlug wild und ersagte:O Bruder, bleibe stets mein Freund!"