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chen zerstreuen will, weichen hier der weiten bunten Bilderschriftder Natur, der reichen Botanik.
Eine namenlose Zärtlichkeit für Liane kam in Albano'sSeele am kleinen viersitzigcn Eßtisch — ihm war, als sei erihr jetzt näher und ihr Verwandter — und doch faßte er dieVerwandte nicht, wenn sie die Mutter aus jedem Ernst, woreindiese versank, mit Scherzen zurück lockte. — Draußen riefendie Nachtigallen die Menschen in die schöne Nacht; und keinerschmachtete mehr als er hinaus.
Für Scelcnaugcn ist das Himmelblau, was für körper-liche das Erden grün, nämlich eine innige Stärkung. AlsZesara endlich aus den Ketten des Zimmers, aus diesem gei-stigen Hausarrest, los und ledig hinaustrat unter das freieReich des Himmels und aller Sterne und auf den magischenStatuen-Olymp, nach welchem er so oft sehnsüchtig ausge-blickt: so schlug die gewaltsam zusammcugezogne Brust elastischauseinander, wie rückten die Sternbilder des Lebens in hel-lere Formen zusammen, wie waltete der Frühling und dieNacht! —
Der alte Gärtner, der blos aus dankbarer Anhänglichkeitans „seelengute leutselige Fräulein" mit seltener Mühe demcereus serpeim solche Früh-Blüten abgcnöthigt hatte, standschon als scheinbarer Beobachter der Blumen, in der That aberaufs größte Lob aufsehend, mit einem braunen, gezackten,punktirten und ernsten Gesichte droben, das mit keinem Lächelnzum Lobe ausfordertc.
Liane dankte dem Gärtner, che sie an den Blüten war;dann lobte sie diese und seine Mühe. Der alte Mann war-tete blos, bis jeder andere von der Gesellschaft auch erstaunetwar, daraus ging er schläfrig mit dem festen Glauben fort zu