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Blicke Liancns den Sonnenuntergang ab — — „des unge-sunden Skreiir wegen *)". Albano mit dem Herzen voll Män-nerblut fand diesen mütterlichen Vcrhack um die kindliche Ge-sundheit sehr klein.
Der Thorschlufi seines heutigen Edens hätte sich nun inder nächsten Minute eingcläutet, wäre — der Hauptmann undder cereus serpeim nicht gewesen.
Jener kam vom welschen Dache herab gelaufen und ver-kündigte. der esrmm blühe diesen Abend um zehn Uhr auf.sage der Gärtner, und er bleibe da. „und du mit" sagt' erzu Albano. Alles, was nur die doppelten Gränzen der scho-nenden Zartheit gegen Schwester und Freund zuließcn. setzt' erliebend ins Spiel, um diesen zu erfreuen. Liane bat ihn sel-ber, das Blühen abzuwartcn; sie war so entzückt über dasnahe! — Ihre Seele hing, wie Bienen und Than, an Blu-men. Schon ihr Freund, der fromme Spcncr, der ein trunk-ncs Auge auf diese lebendigen Arabesken an Gottes Throneheftete, hatte sie mit diesen stummen immer schlafenden Kinderndes Unendlichen befreundet; aber noch mehr ihr jungfräulichesHerz und ihr leidendes. Sind euch nie zarte weibliche Seelenbegegnet, in deren Blütezeit das Schicksal kalte Wolken ge-worfen und die nun gleich Rousseau andere Blumen als dieder Freude suchten, und die in Thälcrn und auf Felsen sichermüdeten und bückten, um zu sammeln und zu vergehen -undvon der gestorbnen Pomona zu flüchten zur jungen Flora?— Der Generalbaß und das Latein, womit Hermes Mäd-
*) Die Zeit des Sonnenuntergangs, welche die südlichen Länderso sehr fliehen.
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