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„Die Prinzessin kommt beute!" sagte der Lektor, undentzückt über die Hoffnung küßte Liane der Mutter die Hand-Sic sah oft und vertraulich von der Stickerei zu dem Hof-mann ans, der sehr einheimisch zu scyn schien, aber als einfeiner Mann eben so geehrt und ehrend war, als steh' er znmcrstcnmale da.
Die Anmeldung der Prinzessin setzte den Hanptmann ineine reizende gelenke Freude; eine weibliche Nolle war ihm zurGesellschaft so nöthig wie den Franzosen zur Oper, und eineFrau, die da war, unterstützte ihn so sehr im Doziren, wieKant ein Knopf, der fehlte *). Er nahm, um seine Schwestervon den Blumen abznfnhren, einer Statue auf dem Spiegel-tische den rothcn Flor ab und warf ihn, wie ein kleines Mor-genrots», den Lilien auf dem Gesicht der Stickerin über; —da gingen die Thürcn auf und Julienne herein — Liane ver-wickelte sich in die kleine Morgcnröthc unter dem Abhebcn der-selben im Entgcgencilen. — Albano reichte ihr mechanisch dieHand znm Empfange des Schleiers — und sic gab ihm die-sen und einen weiten lieben Blick dazu-- o wie glänzte
seiner trunken!
Julienne brachte ein Gefolge von Scherzen mit. DerHauptmann, der wie ein Feuerwerker seinem Feuer alle For-men und Farben geben konnte, verstärkte sie mit seinen; undseine Schwester sactc gleichsam die Blumen, mit welchen dieZcphyrctten der Scherze spielen konnten. Julienne sagte fastzum Ja Nein und zum Nein Ja. Nur gegen die Ministerin
*) Er soll lehrend immer auf die leere Knopf-Stätte eines Stu-denten gesehen haben; und wurde irre, als dieser sie besetzthatte.