Druckschrift 
11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen
 

18

schon, sagt' ich, mit unscrn wenigen Kräften und Wünschen,die das kultivirende Säknlnm im hnintnplo stellte, geht esuns schon so erbärmlich wie der Frau mit ihrer Kuppel, wennwir nun vollends zehn und mehr neue Ferkel (da die zweiteWelt wie ein Amerika doch neue Objekte und Wünsche brin-gcn muß) an den Strick bekommen, wie will da der Epho-rus amthircn? Auf größere unbeschreibliche Nöthen, Lehns-Frevel und Opposizioncn mach' ich mich da gefaßt." AberRoguairol war in seiner rothcn Lohe; er setzte sich über Schoppeund sich hinweg und läugnete die Unsterblichkeit geradezu, umSchoppen zu parodircn:ein einziger Mensch (sagt' er) glaubteseinetwegen allein schwerlich die Unsterblichkeit; aber da ermehrere sicht, hat er Mitlcidcn und hält cs der Mühe Werthund glaubt, die zweite Welt ist ein inoute te8tneso ausMcnschen-Scherbcn. Der Mensch kann Gott und dem Teu-scl künftig nicht näher kommen, als er's hier schon that;wie ein Wirthshausschild ist sein Revers so bemalt wie seinAvers Aber wir brauchen die künstliche Zukunft zur Ge-genwart; wenn wir noch so still schweben über unseremSchlamm, so zappeln wir noch immer wie stillliegende Kar-psen mit den poetischen Flossen und Flügeln. Daher müssenwir den künftigen Paradiescsgarten so herrlich anlcgcn, daßnur Götter hinciupassen, aber, so wie in Fürsteugärten, keineHunde. Lumperei ist's! Wir schneiden uns verklärte Leiberzu, die den Soldatcnröcken gleichen; Taschen und Knopf-löcher fehlen; welche Freuden können sie denn fassen?"Alban sah ihn staunend an.Weißt du, Albano, was ichmeine? Just das Gegenthcil." So leicht wird der Phan-tasie alles, auch Laune.

Jetzt wurd' er hinausgcrufcn. Er kam zurück mit einem