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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
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und immer ein volles Gesäß im Hause hat als Löschanstaltund die Schlangcuspritzen probirt: so kann mein Buch nie derVorwurf treffen, daß man darin wie im Grandison zuvielThce konsumire, eher zuviel starkes Getränk geht auf.

Schoppe saß im welschen Souterrain. Er liebte den Haupt-mann nicht, weil sein unversöhnliches Auge an ihm zwei ihmherzlich unleidliche Fehler answittcrte,das chronische Geschwürder Eitelkeit und ein unhciligcs Schlemmen und Prassen inGefühlen." Karl gab die Abneigung zurück: die heißestenWellen seines Enthusiasmus setzten sogleich vor des Titular-bibliothekarS Gesichte Eisspieße an. Nur heute nicht! Ertrank so hinlänglich vom Königspunsch wovon ein Paar-Gläser durch alle Kopse des Briarcus oder der lcrnäischeuSchlange durchbrcnncn konnten daß er daun alles sagte,sogar das Fromme.Bei Gott! (sagt' er, sich im Bcthcsda-Tciche durch Hcrausschöpscn heilend) da cs doch Lumpereimit dem Bcsscrwerden ist, so sollte man sich etwas vor dieStirn drücken, damit der gehetzte Geist nur einmal loskämevon seinen Wunden und Sünden."Von Sünden?(sagte Schoppe) Läuse und Bandwürmer der bessern Art wer-dcn allerdings aus meinem Gebiet auswandcrn, wenn ichmich kalt mache: aber die schlimmen trägt mein innerer Menschgewiß mit hinauf. Beim Henker! wer sagt euch denn, daßdort der ganze hiesige Armesünders-Kirchhof auf einmal alseine unsichtbare .Kirche voll Märtyrer und Sokratesse Anzie-hen werde und jedes Bedlam als eine Loge zum hohen Licht? Ich dachte heute ans andere Leben, als ich eine Frau aufdem Markte mit fünf Schwcinchcn sah, die sic, jedes miteinem Strick am Bein, vor sich her treiben wollte, die ihraber wie elektrische Stralcnbüschel auseinander snbren; jetzt

Iran Paul's ausgew. Werke. XI. Z