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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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andern erleichtert; hätte man ihn als Neger verkauft, sein Geistwäre ein freier Weißer, und ein Arbeitshaus ihm ein Pnr-gatorium geworden. Daher gaben die ersten Christen den Be-sessenen immer Geschäfte, z. B. Kirchenausscgcn*) u. s. w. Aberdas müßige Offizierslcbcn arbeitete ihn blos noch eitler undkecker aus.

So stand es in seiner Brust, als er an Albano's seinekam Liebe schwelgerisch aufjagcnd, aber blos um mit ihrzu spielen mit einem unwahren Herzen, dessen Gefühl mehrlyrisches Gedicht als wahres dichtes Wesen ist unfähig,wahr, ja kaum falsch zu seyn, weil jede Wahrheit zur poeti-schen Darstellung artete und diese wieder zu jener leichtervermögend, ans der Bühne und ans dem tragischen Schrcibc-pult die wahre Sprache der Empfindung zu treffen als imLeben, wie Boilcau nur Tänzer nachmachcn konnte, aber kei-nen Tanz gleichgültig, verschmähend und keck gegen dasausgeschöpftc stofflosc Leben, worin alles Feste und Unentbehr-liche, Herzen und Freuden und Wahrheiten, zerschmolzen hcr-nmschwammcn mit ruchloser Kraft vermögend, alles zuwagen und zu opfern, was ein Mensch achtet, weil er nichtsachtete, und immer nach seinem eisernen Schutzheiligen um-blickcnd, nach dem Tode an seinen Entschlüssen verzagendund sogar in seinen Jrrthümcrn schwankend aber doch nurdes Stimmhamm er s, und nicht der Stimmgabel derfeinsten Moralität beraubt, und mitten im Brausen der Leiden-schaft stehend im Hellen Lichte der Besonnenheit, wie der Was-serscheue seinen Wahnsinn kennt und davor warnt.

Nur Ein guter Engel war nicht mit den andern cntflo-

') Simvnö chnstl. Nlterthümcr, von Mursinna rc. p. 143.