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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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hcn, die Freundschaft. Zur Liebe konnte sich sein so oft auf-geblähtes und zusammengefallencS Herz schwer aufhcbcn; aberdie Freundschaft hatt' er noch nicht verschwendet. SeineSchwester hatt' er bisher befreundet geliebt, so brüderlich, soungehemmt, so wachsend! Und jetzt tritt ihm Albano glänzcnd-gcwaffnet entgegen!

Anfangs spielte er auch mit ihm lügend wie mit sich, inder Redoute und im Tartarus. Er merkte bald, daß ihn derländliche Jüngling vor eignen Stralcn falsch und geblendetsehe; aber er wollte lieber den Jrrthum wahrmachcn'als be-nehmen. Die Menschen und er gleichen der Duelle derSonne neben dem Tempel des Jupiter Ammon, die am Mor-gen nur kalt war. Mittags lau, Abends warm, Mitternachtsheiß; von den Tageszeiten hing er nun so sehr ab wieder rüstige gesunde Albano so wenig, der sich daher verstellte,ein großer Mann sei den ganzen Tag vom Anfstehen bis zumNiedcrlcgen groß, wie die Heraldiker dem Adler immer dieSchwingen aussprcizcn daß er selten am Morgen und mei-stens Abends zu Albano ging, wenn die ganze Girandolc sei-ner Kräfte und Gefühle brannte in dem Weingeist, den er vor-her ans Flaschen zngcgoffen.-

Aber kennt ihr die Arzenci des Beispiels, die Heilkraftder Bewunderung und der scclen-stärkenden Achtung?Es istschändlich von mir (sagte Noquairol); ist er nicht so gläubigund offen und bieder? Nein, die ganze Welt will ich bc-lügen, nur seine Seele nicht!" Solche Naturen wollendie Verheerung der Menschheit durch Treue gegen Einen ver-güten. Die Menschheit ist ein Sternbild, in welchem EinStern oft die Hälfte des Bildes malet.

Von dieser Stunde an stand sein Entschluß der herzlichsten