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hcn, die Freundschaft. Zur Liebe konnte sich sein so oft auf-geblähtes und zusammengefallencS Herz schwer aufhcbcn; aberdie Freundschaft hatt' er noch nicht verschwendet. SeineSchwester hatt' er bisher befreundet geliebt, so brüderlich, soungehemmt, so wachsend! Und jetzt tritt ihm Albano glänzcnd-gcwaffnet entgegen! —
Anfangs spielte er auch mit ihm lügend wie mit sich, inder Redoute und im Tartarus. Er merkte bald, daß ihn derländliche Jüngling vor eignen Stralcn falsch und geblendetsehe; aber er wollte lieber den Jrrthum wahrmachcn'als be-nehmen. Die Menschen — und er — gleichen der Duelle derSonne neben dem Tempel des Jupiter Ammon, die am Mor-gen nur kalt war. Mittags lau, Abends warm, Mitternachtsheiß; von den Tageszeiten hing er nun so sehr ab — wieder rüstige gesunde Albano so wenig, der sich daher verstellte,ein großer Mann sei den ganzen Tag vom Anfstehen bis zumNiedcrlcgen groß, wie die Heraldiker dem Adler immer dieSchwingen aussprcizcn — daß er selten am Morgen und mei-stens Abends zu Albano ging, wenn die ganze Girandolc sei-ner Kräfte und Gefühle brannte in dem Weingeist, den er vor-her ans Flaschen zngcgoffen.-
Aber kennt ihr die Arzenci des Beispiels, die Heilkraftder Bewunderung und der scclen-stärkenden Achtung? „Es ist„schändlich von mir (sagte Noquairol); ist er nicht so gläubig„und offen und bieder? — Nein, die ganze Welt will ich bc-„lügen, nur seine Seele nicht!" — Solche Naturen wollendie Verheerung der Menschheit durch Treue gegen Einen ver-güten. Die Menschheit ist ein Sternbild, in welchem EinStern oft die Hälfte des Bildes malet.
Von dieser Stunde an stand sein Entschluß der herzlichsten