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cin die Wissenschaften geworfen werden, und die Vcrzcbrungnoch größer. Für diese Abgebrannten des Lebens gibt cs dannkeine nene Freude und keine neue Wahrheit mehr, und sic ha-ben keine alte ganz und frisch; eine vertrocknete Zukunft vollHochmuts), Lcbcnsckcl, Unglauben und Widerspruch liegt umsic her. Nur noch der Flügel der Phantasie zuckt an ihrerLeiche.
Armer Karl! — Du thatcst noch mehr! Nicht blos dieWahrheiten, auch die Empfindungen antizipirtc er. Alle herr-liche Zustände der Menschheit, alle Bewegungen, in welche dieLiebe und die Freundschaft und die Natur das Herz erheben,alle diese durchging er früher in Gedichten als im Leben, frü-her als Schauspieler und Theaterdichter denn als Mensch,früher in der Sonnenseite der Phantasie als in der Wetter-seite der Wirklichkeit; daher als sie endlich lebendig in seinerBrust erschienen, könnt' er besonnen sic ergreifen, regieren, cr-tödtcn und gut ausstopfcn für die EiSgrube der künftigen Er-innerung. Die unglückliche Liebe für Linda de -Romciro, dieihn später vielleicht gcstählct hätte, öffnete so früh alle Adernseines Herzens und badete cs warm im eigenen Blute; erstürzte sich in gute und böse Zerstreuungen und Licbcshändcl,und stellte hinterher alles auf dem Papier und Theater wiederdar, was er bcrcnete oder segnete; und jede Darstellung höhlteihn tiefer ans, wie der Sonne von ausgcworfcncn Welten dieGruben blieben. Sein Herz konnte die heiligen Empfindun-gen nicht lassen, aber sie waren eine neue Schwelgerei, höch-stens cin Stärkungsmittel sein tonicum) ; und gerade von ihrerHöhe lief der Weg zu den Sümpfen der unhciligsten abschüs-siger. Wie im dramatischen Dichter cngelreinc und schmutzigeZustände nebeneinander stehen und folgen, so in seinem Leben;