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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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am Genick, damit Gottwalt sich nicht umkehren könnte, weiler- ihm mit fast schwerer Stimme (weinen könnt' er in solcherStellung frei und lustig, wie er wollte) die Frage that: Gott-walt, liebst du einen gewissen Quoddcns Vult noch?

In der Stimme lag etwas gerührtes. Walt wollte sicheiligst herum werfen, aber er wurde an den Haaren gehalten:O Vult, liebst du mich denn noch?" ries er weinend undließ das Zopfband fahren.

Mehr als jeden und alle Spitzbuben hienieden ver-setzte Vult und konnte schwer reden und darum krächz' ichwie ein Hund und wie ein Weib. Beiße wieder aufs Zopf-band!" Aber der Notar fuhr schnell herum und wurdeschneeweiß, als er Thräncn über das Wellen schlagende Ge-sicht des Bruders rinnen sah: o Gott! was fehlt dir? riefer.Vielleicht nichts oder so etwas, sagte Vult, oder garLiebe. So fahr's nur heraus, das verfluchte Wort, ich wareifersüchtig ans den Grasen. Es ist nicht sauber vom Bruder,sagt' ich mir, daß Er so reviert und jagt, da man ihm mehrzugethan ist als allen Menschen, die der Satan sämmtlich hole,und von welchen ich in der That so schlimm denke, als irgendein Kirchen-Vater, ein griechischer oder römischer. Er mußnur nicht denken, mich mit lumpiger Geschwister-Licbc abzn-finden. Mein junges Leben steht schon sehr trocken da, dieFreihäfen der Liebe hat ihr Meer verlassen und keine Katzekann hinein und ankern Bruder, ich hatte oft einige Tagevoll Ohrenbrauscn, Nächte voll Herzgespann Der Donner,ich weinte einmal Abends gegen halb 12 Uhr"-

Er mußte aber innc halten, die Unterlippe des bestürztenNotars zog ein heißer schwerer Liebesschmerz tief herunter.Was betrübt dich so?" fragte Vult. Walt schüttelte