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Aber der Wagen rollte fort und er blieb mit vergeblicherTapferkeit zurück.
Walt konnte erdrückt dem Menschen kein Glück nachwün-schen, dem er das größte genommen; nicht einmal im Herzenwagt' er es, Wünsche auszudenkcn. Ohne Worte schlich ermit dem stillen Bruder aus dem verlornen Eden-Garten.Bult sah den Bruder unter der innern tiefhängcndcn Wetter-wolke gebogen gehen; aber er sprach kein Wort zum Trost.Walt nahm dessen Hand, um sich an ein Herz anzuhaltcn,und fragte: wer kann mich noch lieben? Vult schwieg undhielt seine Hand nur schlaff. Walt entzog sie; das steifescharfe Schweigen hielt er für eine Strafpredigt gegen seineVersündigung. Er ging weinend durch die lustigen Abend-Gassen, neben einem Bruder, um dessen eifersüchtige Brust dieThronen wie versteinernde Wasser nur Stciu-Rinden ansctztcn.
„Warum hast du mich beschützen wollen, sagte Walt?Ich war ja nicht unschuldig. Weißt du alles mit dem Briefe?"Vult schüttelte kalt den Kopf; denn Walts frühere Erzäh-lungen davon waren, wie alle seine von sich, aus blöderDemuth zu karg und unbestimmt gewesen, als daß Vultsein altes, von der Welt gewecktes historisches Talent, jedeBegebenheit rück- und vorwärts zu konstruircn und zu derkleinsten eine lange Vergangenheit und Zukunft zu erfinden,sehr dabei hätte zeigen können. Walt hatte von diesem Hof-talent nichts an sich; er sah und strich in Einem fort einFaktum malend an; und weiter bracht' cr's nie.
Walt erzählt' ihm nun das unglückliche Uebergcben vonWina's Brief an ihren Vater. „Ei Teufel!" — rief Vultverändert, denn er errieth nun alles und erschrak über dieVerwicklung, in welche er den Bruder gezogen — „Schuppedich droben bei mir ab." — „Ja — sagte Walt — und ob