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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Aber der Wagen rollte fort und er blieb mit vergeblicherTapferkeit zurück.

Walt konnte erdrückt dem Menschen kein Glück nachwün-schen, dem er das größte genommen; nicht einmal im Herzenwagt' er es, Wünsche auszudenkcn. Ohne Worte schlich ermit dem stillen Bruder aus dem verlornen Eden-Garten.Bult sah den Bruder unter der innern tiefhängcndcn Wetter-wolke gebogen gehen; aber er sprach kein Wort zum Trost.Walt nahm dessen Hand, um sich an ein Herz anzuhaltcn,und fragte: wer kann mich noch lieben? Vult schwieg undhielt seine Hand nur schlaff. Walt entzog sie; das steifescharfe Schweigen hielt er für eine Strafpredigt gegen seineVersündigung. Er ging weinend durch die lustigen Abend-Gassen, neben einem Bruder, um dessen eifersüchtige Brust dieThronen wie versteinernde Wasser nur Stciu-Rinden ansctztcn.

Warum hast du mich beschützen wollen, sagte Walt?Ich war ja nicht unschuldig. Weißt du alles mit dem Briefe?"Vult schüttelte kalt den Kopf; denn Walts frühere Erzäh-lungen davon waren, wie alle seine von sich, aus blöderDemuth zu karg und unbestimmt gewesen, als daß Vultsein altes, von der Welt gewecktes historisches Talent, jedeBegebenheit rück- und vorwärts zu konstruircn und zu derkleinsten eine lange Vergangenheit und Zukunft zu erfinden,sehr dabei hätte zeigen können. Walt hatte von diesem Hof-talent nichts an sich; er sah und strich in Einem fort einFaktum malend an; und weiter bracht' cr's nie.

Walt erzählt' ihm nun das unglückliche Uebergcben vonWina's Brief an ihren Vater.Ei Teufel!" rief Vultverändert, denn er errieth nun alles und erschrak über dieVerwicklung, in welche er den Bruder gezogenSchuppedich droben bei mir ab."Ja sagte Walt und ob