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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Volk ausgenommen, zeigt nichts eine so ekle Gemeinheit alsdas Bühnenschreibervolk; Spieler nnd Schreiber verkörpernund beseelen sich wechselseitig, und bekielen sich mit Lanier-schwänzcn"Lanierschweife?" fragte Walt.

Sind der Schwanz, versetzte Vult, den ein Falkeniereinem abkräftigcn Falken in die offnen Kiele des ausgefalle-nen künstlich 'einklcbt mit ein wenig Hansenblasenleim. Diearmen Schauspieler (transszcndcnte Statisten) sind die Sta-tuen, welche*) jeden Abend eine Seele von ihren Bildhauernoder Dichtern fordern, um davon zu leben."

Sic kamen im Park an, wo ihnen der Graf mit seinereinfachen, ernsten, vornehmen Haltung entgegen ging.Esist mein Frcnnd und Verwandter gleiches Namens, stellteVult den gekehrten Mcinau dem Grasen vor seine Liebezur Flöte treibt ihn mir nach." Walt machte statt vielerEntschuldigungen die ihm der Bruder abgerathen ganz' keck nur einen Bückling, weil der Gras, hatte Vult gesagt,wenig Welt besäße, wenn er ihn in seinem Garten aussragenwollte, wie ein Katechet unter dem Thore.

Walt dachte gleichfalls zu redlich, um vor dem Grafenetwas anders, nur den schwächsten Gedanken, zu verkleiden,als seinen Leib. Vult hatte Recht gehabt, daß Große, dieauf Reisen und an Höfen an zwanzig Heere von Menschengesehen, nicht leicht den Nachtrab aus einem Notarius sonder-lich im Kopse behalten und ausheben; Klothar sah ihn einwenig sinnend an, kannte aber den vicllockigen, zopfloscn, dick-bindigen Kavalier in der Dämmerung nicht.

') Die Perscr glauben, daß die Statuen am jüngsten Tage See-len von den Bildhauern verlangen werden.