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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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der höchsten Stammbäume hinan? Daß ich meines Ortsdroben sitze, als Herr van äsr ktarnisclr, hat seinen gutenGrund, ich fenstere aus dem Gipfel meinen Zirkel aus, underhebe, was drunten ist, euch Bürger-Pack; kein Mensch kannsich rühmen, den Adel noch so geärgert zu habeu als ich; nurin Städten, wo ich nicht von Geburt war, mußt' ich michvon ihm ärgern lassen, wenn er unter dem Vorwand, meinePerson zu schätzen, mich zur Tafel bat, um meine Flöte zukosten; dann blies ich aber nichts, sondern ich dachte: ich pfeif'euch etwas. Dem weich' ich jetzt ganz aus."

Walt versetzte:ich will deinem Halben Ernste ganz offenantworten. Ein Dichter, für den es eigentlich gar keine ge-sperrten Stände gibt, und welchem sich alle öffnen sollten,darf wol, denk' ich, die Höhen suchen, wiewol nicht, um dazu nisten, sondern den Bienen gleich, welche eben sowol aufdie höchsten Blüten fliegen, als auf die niedrigsten Blumen.Die höhern Stände, welche nahe um das sonnige Zenith desStaates leuchten, als hohe Sternbilder, sind selber schon fürdie Poesie durch eine Poesie aus der schweren tiefen Wirklich-keit entrückt. Welch' eine schöne freie Stellung des Lebens lWär' cs auch nur Einbildung, daß sie sich für erhoben hiel-ten, und das zwar geistig denn jeder Mensch, der Reiche,der Glückliche ruht nicht eher, als bis er aus seinem Glücksich ein geistiges Verdienst gemacht: so würde die-scr WahnWahrheit werden; wer sich achtet, den muß man achten.Welch' eine hohe Stellung, alle mit einerlei Freiheit, alles zuwerden alle im Triumphwagen derselben Ehre, die sie be-schützen müssen >

Es ist pcchfinster, sagte Vult, aber ich bin wahrlichernsthaft."