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feindselige Unterabtheilungcn zersprengt. Kein Harnisch inWien fragt nach Harnischen ans Elterlein, tein Legazionsrathin Koburg nach einem in Haslau oder Weimar.
Darum fährt der Adel in ein Fahrzeug mit Segeln ein-geschifft, der Bürger in eines mit Rudern. Jener ersteigt diehöchsten Posten, so wie das Faulthicr nur die Gipfel sucht.— Aber was haben wir Teufel? Besitzen wir unbeschreiblicheVerdienste: so können diese nicht adeln, sondern sie müssengeadelt werden; und dann sind wir zu brauchen, sowol zueinem Ministers- als sonstigen Posten.
Doch der Adel erkennt auch selber seine Kostbarkeit undunsere Nothwcndigkeit gern an; denn er schenkt selber des-wegen — wie ctwan die Holländer einen Theil Gewürz ver-brennen oder die Engelländer nur siebenjährig ihre Wafser-blei-Gruben aufthun, damit der Preis nicht falle — in seinerJugend der Welt fast nur Bürgerliche, und sparsam erstspäter in der Ehe eines und das andere Edelkind, er machtlieber zehn Arbeiter als eine Arbeit, weil er den Staat liebtund sich.
O schweige noch! freilich war dich nur Ausschweifungin der Ausschweifung. — Abnahme des Adelstolzes wollenneuerer Zeit viele uoch daraus sehr vermuthen, Last einund der andere Fürst mit einer Bürgers-Tochter tanzte, wieich trotz meines gelehrten Standes mit einer Bauers-Tochter,oder daß ein Fürst zuweilen einen Gelehrten oder Künstler zusich kommen ließ, wie den Klavier- und den Schneidermeisterauch, nicht in seinen Zirkel, sondern zum Privatgespräch.„Meine Leute, ws8 Aerm" sagen sie von den Bedienten, umsie von uns andern Leuten zu unterscheiden.
Warum reitest und kletterst du aber so eifrig an einem