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Gesicht aber nicht — so hat sie den Vorzug vor diesem, daßsie nicht den ganzen Tag da sicht, sondern manchmal. —Kenn' ich denn nicht mehr als einen abgeschabten Ehemann —gelb geworden gerade dadurch, wodurch gelbes Elfenbein weißwird, durch langes Tragen an warmer Brust — der sogleichdie Farben änderte, wenn die Frau sang, ich meine, wenn daswelsche Lüftchen aus warmer alter Vergangenheit närrisch undthauend das Polar-Eis seiner Ehe anwehte? —
Fast als schäme sich Wina, neben einem Blinden alleinzu sehen, gab sie wenig aus die Himmelfahrt der Sonne Acht.Sie hörte auf zu singen, sagte ohne Umstände, wer vor mirstehe, und fragte, wer mich gesühret habe. Ich konnte sie un-möglich mit dem Geständniß guter Augen beschämen, dochversetzt' ich, cs habe sich um vieles gebessert, ich sähe die Sonnegut und nur Nachts steh' es mit dem Sehen schlecht. Umeinen Handlanger meiner Augen zu erwarten, fing sie einlanges Lob meiner Flöte an, der man in größter Nähe, sagtesie, nicht den Athem anhöre, und erhob die Töne überhauptals die zweiten Himmels-Sterne des Lebens. „Wie hält aberdas Gefühl die immerwährenden Rührungen der Flöte aus,da sie doch sehr der Harmonika gleicht?" fragte sie. Wer sogut sänge, sagte ich, als sie, würde am besten wissen, daß dieKunst sich vom persönlichen Antheil rein halten lerne. So-viel hätt'ich sagen sollen, nur nicht mehr; aber sch kann dasnie: „ein Virtuose, fügt' ich bei, muß im Stande sehn, wäh-rend er außen pfeift, innen Brezeln seil zu halten, ungleichden Brezel-Jungen, die beides von außen thun. Rührungkann wol aus Bewegungen entstehen, aber nicht Kunst, wiebewegte Milch Butter gibt, aber nur stehende Käse."
Sie schwieg sehr betroffen, als wäre sie Du — nahm