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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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einige Dornenreiscr weg, die mich Dornenstrauch stechen konn-ten und sie dauerte mich halb, zumal als ich sehr ihremzu häufigen Augenlieder-Nicken zusah, das ihr lieblich lasset,ohne daß ich recht weiß warum.

Sie sagte, sie gehe, um mir aus dem Schlosse einen Füh-rer zu holen, und ging fort. Ich stand ans und sagte, esbrauch' cs nicht. Da sic mich forttappen sah, kehrte sie lieberum und befahl mir zu warten; sie wolle mir bis ins Wirths-haus vorausgehen und jeden Anstoß und Eckstein melden. DieFreundliche that's wahrhaftig und ging mit dem ewig nachmir umgebogncn Halse, bis sie einem jungen Lchnbaucr hin-ter seinem Pfluge begegnete, dem sie ein Stück Geld und dieBitte gab, mit dem blinden Herrn vor das Wirthshaus zufahren. Sie sagte liebreich gute Nacht, und die langhaarigenAugenlicdcr nickten zu schnellcnmalen über den großen Augen.

Der Satan hole vergib aber, Notarius, den Fluchden Grafen von Klothar, wenn er einer so gutmnthigcn Weibcr-seelc nur die dünneste, leichteste Zähre ans den schönen bräut-lichen Augen preßte, dem armen Kinde, das das einzige ist,dem ich noch die freie Reichs-Ritterschaft gegönnt. Denn mitwie viel Gall' und Grimm ich in jedes Adels-Dorf cintrete,worin wenn bei den Römern ein ganzes Volk für das GeißelnEines Menschen votircn mußte > umgekehrt nur Ein stim-mender Mensch zum Prügeln eines Volks erfordert wird, daskennst Du; aber in Wina's Elterlein dacht' ich ganz sanft.

Wie überall, besonders im Brautstand gegen den Ehe-stand: so halten die Menschen, wie in der Musik, den Vor-schlag länger und stärker als die Hauptnote; und Klotharkonnte doch schon im Vorschlag fehlen?