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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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auf des magern haarigen Knols Vorlesung über Ehekontraktehinhörcu, neben welchem der schöne Graf ihm wie der edleHugo Blair in der Jugend, dessen gcisterhebende Predigtenseine Flügel und seine Himmel zugleich gewesen, vorkam.Ein Kontrakt zwischen Wina und Jonathan ein eigen-süchtiges cko ut ckes war ihm eine widrige widersprechendeIdee, da man wol mit dem Teufel einen Pakt macht, abernicht mit Gott. Er benutzte das Wegschabcn des Datumsals eine freie Sekunde und sagte (eben so keck, wenn ihmetwas rechtes cinfiel, als blöd' im andern Falle):ob ichgleich ein Jurist bin, H. Fiskal, und ein Notar, so bcdauer'ich bei jedem Ehe-Kontrakt, den ich machen muß, daß dieLiebe, das Heiligste, Reinste, Uneigennützigste, einen grobenjuristischen, eigennützigen Körper annchmen muß, um ins Le-ben zn wirken, wie der Sonnenstral, der feinste, beweglichsteStoff, mit der heftigsten Bewegung nichts regen kann ohneVermischung mit dem irdischen Dunstkreis."

Knol hatte mit saurem Gesicht nur aus die Hälfte desPerioden gehört; der Graf aber mit einem gefälligen:ichlasse, sagt' er, aber mit sanftester Stimme, wie schon gesagt,keine Ehestiftung machen, sondern nur ein Schenkungs-In-strument." Da trat ein Bedienter des Generals mit einemBriefe ein. Klothar schnitt ihn aus dem Siegel ein zwei-ter, aber entsiegelter lag darin. Als er einige Zeilen imersten gelesen, gab er dem Notar ein schwaches Zeichen einzu-halten. Den eingeschlosscnen macht' er gar nicht auf; Waltenkam er' sehr wie der von ihm gcfundne vor. Mit leichtemKopfnicken verabschiedete Klothar den Boten; aber auch miteiner Bitte um Vergebung das Zeugcnpaar und den Nota-, rius:er sei zweifelhaft, sagt' er, ob er jetzt sortfahrcn lasse;