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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Knol ein. Aber als er die vergoldeten Quartanten, die ver-goldeten Wandleistcn und das ganze Wohnzimmer des Luxusübersah: so rückte die eigne Wohnung den Grafen weiter vonihm weg als die fremden bisher. Klothar fuhr, ohnelausbeiden Ankömmlingen viel zu machen, tm Streite mit demKirchenrath Glanz und dessen flachem Toleriren so fort:derWille arbeitet den Meinungen mehr vor als die Meinungendem Willen; man gebe mir eines Menschen Leben, so weißich sein System dazu. Glaubens-Duldung schlösse auch Han-delns-Duldung in sich ein. Ganz tolerant ist daher niemand,Sic sind cs z. B. nicht gegen Intoleranz." Glanz gab Recht,blos weil sein Ich beschrieben wurde. Aber der Notar stellte weil er ohnehin müßig stehen mußte den Einwandauf:ganz intolerant ist auch kein Mensch, kleine Jrrthümervergibt jeder, ohne es zu wissen. Aber freilich fleht der Ein-geschränkte, gleichsam im Thal Wohnende, nur Einen Weg;wer aus dem Berge steht, sieht alle Wege."

Ins Zentrum gibt's nur Einen Weg, aus dem Zen-trum unzählige, sagte der Graf zu Glanz. Wollen Sie in-dessen sich an meinen Sekretair setzen, H. Notar, und den ge-wöhnlichen Eingang zu einem Schenkungs-Instrument fürFräulein Wina von Zablocki in meinem Namen machen? Ichheiße Graf Jonathan von Klothar." Die Namen Jonathanund Wina zitterten dem Notar wie Apfelblüten auf dieBrust herab. Er setzte sich und schrieb voll Lust:kund undzu wissen sei jedermann durch diesen offenen Brief, daß ich

Graf Jonathan von Klothar heute den"-Walt fragte

den Juristen um den wie vielsten.Der 16te" sagte dieser.Höflich nahm er keinen neuen Bogen, sondern schabte amSchreibfehler des alten lange. Unter dem Schaben könnt' er

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