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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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lederne Bandelier für etwas anders zu halten, als für einOrdensband, und den Portier-Stab für einen Kommando-und Generalstab und den Portier für den General, machteohne viele Umstände einige Verbeugungen und näherte sichdem Thürsteher höflich murmelnd.

Das hilft alles nichts sagte der Portier gegen-wärtig schlafen Exzellenz, man muß sich gedulden."

Aber niemand braucht aus Walts Verwechslung vielzu machen, wenn man so viel von der Welt gesehen, daßkeine möglich ist sondern daß jeder vornehme Inhaber einesThürhüters selber wieder einer ist, nur an einer höhern Thüre,entweder an einer kaiserlichen, königlichen, fürstlichen Gnaden-oder an einer Fallthüre, entweder als Klopfer, der das Her-einwollcn, oder als Klingel, die das Hcrcinkommcn ansagt,und jeder wie Janus als Schwellen-Gott ein anderes Gesichtgegen die Gasse kehrend, ein anderes gegen das Haus.Sind manche gute Gcmüthcr nur Portiers an blinden Tho-ren: so stecken sie doch ihren Sperrgroschcn von Proselytendes Thors so gut ein, wie die schlimmsten, die wenigstens denJanustempel wie eine öffentliche Bibliothek gern öffnen.

Sehr roth trat der Notar in das lustige Domestikenzim-mcr, das Geißelgcwölbe eines dürftigen Gelehrten. Bedientesind parasitische Menschen an Menschen, Dörfer, wo auf denBriefen die nächste Poststazion angezeigt werden muß. Dochdie Zablockischen waren gut gelaunt, und schönbetrunken vomKüchen-Jubel; Walt saß unbeunruhigt da. Wo ist derDonsoir, Freund? fragte ein eintretender Lakai. Walt glaubtesich gemeint und den Abcndgruß vermisset, nicht aber denLicht-Tödter; er versetzte frisch: llon ooir, mon aller! In derThat kam cs endlich dahin, daß ein Bedienter vor ihm vor-