Göttin sowol in Betreff der zartesten Ausbildung und Tugend,als des feinsten Teints, Gesichts und Anzugs: — aberwarum Hab' ich armer Teufel noch keine Ambaffadrice zuGesicht bekommen?"
Endlich stand er vor dem Zablockischcn Pallast. — DieAusfahrt und das Ketten-Gchcnke an Pfeilern waren neueSicbcnmcilcnstiefel für seine Phantasie; er freute sich auf dieNacht, wo er diese gespannte bange Stunde aus dem Kopf-kissen frei und ruhig beschauen und behandeln werde. Ertrat in den Pallast, er sah rechts und links breite Treppenmit Eisengeländern — große Flügclthürcn — .sogar einenrennenden Mohr mit weißem Turban — geputzte Menschengingen herab, heraus, hinein — Thüren wurden oben auf-und zugcmacht — Treppen bcrennt. Schwer war's für einenNotar, sich einen Menschen auf der Hausflur auszusuchen,dem die Bitte vorzutragcn war, daß er zum General wolle.
Eine Viertelstunde stand er, hoffend, einer der Leute wendesich an ihn und frag' ihn, und entwickle dann alles; — aberman lief vorüber. Zuletzt spazierte er frei in der Hausflurauf und nieder — einmal eine halbe Treppe hinan — hieltsich die größten Männer aus der Weltgeschichte vor, um einenlebendigen besser zu handhaben — und bracht' cs endlich zueiner Frage nach dem General an ein Mädchen.
Sic wies ihn an den Portier. Der Himmel hat öfter eineVorhölle als einen Vorhimmel — tröstet' er sich — vielleichtdie ganze gelehrte Vorwelt hat schon auf ähnlichen Pallast-Fluren geschwitzt. Eine Himmelsthüre that sich ihm aus;heraus trat ein ältlicher, gepuderter, verdrießlicher Mann, derein breites Gehänge über dem Leib und einen Stock mit einemschweren Silber-Giebel trug. Walt, ganz unvermögend, das