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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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zart alle insgeheim sind; wer will's wissen? Aber mein Blut,das weiß ich, könnt' ich für jede hingeben."

Da sprang der Flautist wie von Verwunderung besessenim Zimmer auf und nieder, schnappte mit beiden Händen wiemit Schnappwaifcn, nickte mit dem Kopse und wiederholte:vornehm gekleidetes!" Es wäre zu wünschen, daß dieLeserinnen sein anstößiges Erstaunen wenn nicht rechtfertigen,doch entschuldigen wollten mit den Verhältnissen, worein erauf seinen großen Reisen gcrathen mußte, da cs, wie schongemeldet worden, wenig größere Städte und höhere Ständegab, denen er nicht blies als anerkannter Flötenmcister. Dasbessert seinen Handel um vieles.

Walt wurde von der mimischen Widerlegung sehr belei-digt:rede wenigstens, sagt' er, denn dieß widerlegt michnicht." Aber Vult versetzte mit dem gleichgültigsten Tonevon der Welt:<ls Zustilius non und so weiter. Von etwasSchönerem! Acußcrtest du nicht vorhin etwas, als ob beideVlies Neupeter sich in der That für häßlich ansähen, undzeigtest ein Mitleid?"Desto besser, sagte Walt, wenn siesich schöner finden. Bei allen Mädchen entschuldige ich das,weil sie sich nur im Spiegel sehen, mithin, wie du aus derKatoptrik wol weißt, gerade in einer noch einmal so großenFerne als der Fremde sie; jede Ferne aber, auch die optische,macht schöner."

So schcint's, sagte Vnlt erstaunt. Spaßes halber willich dir doch nur die 3 Weiber, so weit ich sie im Klatsch-rosen-Thal kennen lernen, aufstellcn. Die alte Engclbertanein, das ist die Tochter die Mutter also, mag noch hin-gehen; ihr Herz ist ein ausgesessener Großvatcrstuhl, und übri-gens hat sie von der Muschel-Auster nicht nur die Seele ge-