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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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ist so eine Mischung wie an manchen Deckengemälden, in welcheder Perspektive wegen noch wirkliche Gyps-Figuren geklcbetsind. Erzähle!" Walt der Vults Murrsinn blos seinerunkünstlerischen Hörkunst zuschrieb, und über welchen ohnehindie Liebe ihren Traghimmcl hielt erzählte sanst und gern,wie eifrig er bisher den Grafen gesucht, wie er ihm bei Neu-peter, dessen Diner er beschrieb, gegenüber gesessen mitihm gesprochen und an ihm gefunden, daß er durch die stolzeGewandtheit seines Geistes und durch den PhilosophischenSchwung über enge Blicke und Winke dem Flötenspieler soungemein ähnlich sei.Du liebst Doubletten, doch wahrlichhier sind keine, Freund, aber nur weiter!" versetzte Vult, dem,wie Frauen, kein Lob der Ähnlichkeit gefiel.

Darauf zeigt' er Wina'S Brief-Umschlag her als Einlaß-karte in Klothars Zimmer und Ohr.Ja, ja, ganz natür-lich überhaupt (fing Vult an); aber nenne nur ins HenkersNamen nicht Spieß- und Pfahlbürgerinncn wie die VUeoNeupetcr Damen; in großen Städten, an Höfen gibt's Damen,aber in Haslau nicht. Dein höllisches Preisen! Ich will ge-hangen seyn, sprichst du mehreren Mamsellen auf der Weltden Verstand ab als fünfen, den 5 thörichten im neuen Testa-mente. Und was hältst du von der weiblichen Tugenddieser charmanten Wesen, der S klugen, der Rosenmädchen,der Wickel- und Freifrauen und der ersten Sängerinnen?Aber ich weiß es schon."

Nun, ich scheue mich nicht versetzte der Notarwenigstens dir, meinem leiblichen Bruder, zu bekennen, daßich bis diese Stunde keinen Begriff habe, daß ein vornehmgekleidetes schönes Frauenzimmer sich sündlich vergessen könne;etwas anders ist eine Bäuerin. Gott weiß, wie heilig und