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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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* Mädchen-Bänken umher; er fand aber weil Mädchen schwerim Putze weinen nichts als die ansgehangencn Wein-zeichen, die Tücher. Jndcß für den Notar war ein Schnupf-tuch schon eine Zähre und er ganz zufrieden.

Endlich fingen die in allen Konzerten eingeführtcn Hör-Fcricn an, die Sprech-Minuten, in denen man erst weiß,daß man in einem Konzert ist, weil man doch seinen Schrittthnn und sein Wort sagen und Herzen und Gefrornes aufder Zunge schmelzen kann. Wer Henker, sagt Vult sehr gutin einem Extrablatt seines Hoppelpoppels oder das Herz,überschricben

Vox Iiumaua Konzert

Wer Henker wollte Ton- wie Dicht-Kunst lang' aus-halten ohne das Haltbare, das nachhält? Beider Schönheitensind die herrlichsten Blumen, aber doch aus einem Schinken,den man anbeißen will. Kunst und Manna sonst Spei-sen sind jetzt Abführungsmittel, wenn man sich durch Lustund Last verdorben. Ein Konzertsaal ist seiner Bestimmungnach ein Sprachzimmer; für den leisen Ton der Feindin undFreundin, nicht für den lauten der Instrumente, hat das Weibdas Ohr; wie ähnlicher Weise nicht für Wohlgeruch, sondernnur für Geruch feindlicher und bekannter Menschen nach Bech-stcin die Nase der Hund hat. Bei Gott, man will doch et-was sagen im Saal, wenn nicht etwas tanzen. (Denn inkleinen Städtchen ist ein Konzert ein Ball, und keine Musikohne Sphärentanz himmlischer Körper.) Dahero sollte dasPfeifen und Geigen mehr Nebensache sehn, und wie das Klin-geln der Mühle nur eintrctcn, wenn zwei Steine oder Köpfenichts mehr klein zu machen haben. Aber gerade umge-