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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Raphaelen zukam; aber wer wußt' es? Gottwalt sah beisolcher Mehrheit schöner Welten unter dem Prcstissimo an demweiblichen Sterncnkcgel hinaus und hinab, und drückte mitseinen Augen die meisten ans Herz, vorzüglich die schwarzenHabite, dann die weißen, dann die sonstigen. Unglaublichsteigerte die Musik seine Zuneigung zu unverheiratheten, erhörte die Huldignngsmünzcn klingen, die er unter die Liebenwarf.Könnt' ich doch dich, gute Blasse dacht' er ohneScheu mit Freudenthränen und Himmel schmücken. Mitdir aber, du Roscnglut, möcht' ich tanzen nach diesem Presto Und du, blaues Auge, solltest, wenn ich könnte, auf derStelle vor Wonne überfließen und du müßtest aus denWeißen Rosen der Schwermut!) Honig schöpfen Dich,Milde, möcht' ich vor den Hesperus stellen, und vor denMond, und dann wollt' ich dich rühren durch mich oderdurch sonst wen Und ihr kleinen helläugigen Spieldingervon 14, 15 Jahren, ein paar Tanzsäle voll Kleidcrschränkemöcht' ich euch schenken O ihr sanften, sanften Mädchen,war' ich ein wenig das Geschick, wie wollt' ich euch liebenund laben! Und wie kann die grobe Zeit solche süße Wangenund Aeuglein einst peinigen, naß und alt machen, und halbauslöschcn?"-

Diesen Text legte Walt dem Prcstissimo unter.

Da er schon seit Jahren herzlich gewünscht, in einemschönen weiblichen Auge von. Stand und Kleidung einer

Thräne ansichtig zu werden-weil er sich ein schöneres

Wasser in diesen harten Demanten, einen goldnern Regenoder schönere Ver größcrungs linsen des Herzens nie zudenken vermocht: sso sah er nach diesen fallenden Licht-und Himmelskügelchen, diesen Augen der Augen, unter den