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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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will ihm alle meine Aurikeln geben" hatte sic einst in dertiefen Kindheit gesagt, aus deren dunkelm überblühtcn Tempeunaufhörlich jene Töne wie bedeckte Nachtigallen herauf sangen.Jetzt aber berührte die zitternde Saite deren Klänge bis-her süß-drückend sein Herz nmrungen hatten seine Finger;er hatte ordentlich die Vergangenheit, die Kindheit in derHand Und heute trat vollends die Unsichtbare im Konzert-saalc endlich aus der blinden Wolke -

Seine Bewegung bedarf keines Gemäldes, da jede ausjedem erstarrt.

Er hielt sich jetzt den offnen Brief nahe unter die Augen,obwol umgekehrt Das Papier war so blau-weiß-zart,wie eine feinste Haut voll Geäder. Die nmgestürzte Hand-schrift so zierlich und gleich Blumengewinde waren denvier Papier-Rändern eingepreffet er besah jeden- undging aus Aurikeln aus als er aber auf dem untern suchte,fuhr ihm die letzte Zeile ins Auge, mit 7 letzten Worten.Da steckt' er das Blatt erschrocken in die Hülle zurück.

Es lautete aber das Schreiben an Klothar so:

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Wozu meine länger» Kämpfe, die vielleicht schon selberSünden sind? Ich kann nun nach Ihrem gestrigen entschei-denden Worte nicht die Ihrige werden; denn ich könnte Ihnenwol so leicht und so gern Glück und Leben und Ruhe opfern,aber meine Religion nicht. Ich schaudere vor dem Bilde eineserklärten Abfalls. Ihre religiöse Philosophie kann mich quä-len, aber nicht ändern. Die Kirche ist meine Mutter; undnie können mich alle Beweise, daß cs bessere Mütter gebe, vondem Busen der meinigen reißen. Wenn meine Religion, wie