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zählcr hinter ihm blieb und ihm jeden Schritt dadurch vor-rechnete, daß er ihn ausstrich.
„Welch ein ganz anderes Glück wäre cs, träumt' er,fiel' ich ins Unc — Wasser, und mein Jüngling schlepptemich heraus und ich läg' ihm mit tropfenden Angen zu Füßen.Das denk' ich mir gar nicht — weil es zu groß wäre, dasGlück — wenn etwan gar er selber hincinstürztc und ich derSelige würde, der sein stolzes Leben rettete und ihn an derBrust ins Daseyn trüge."
Jndeß fand er jetzt etwas besseres auf seinem Wege, einenverlornen Brief an Klothar. Indem er sich umsah, ihn zuübergeben, war der Graf unter die ins Haus gehende Gesell-schaft zurückgctreten. Er lies nach. Jener war schon davongeritten auf ein Dorf. Es war ihm nicht sonderlich bitter,daß er durch den Brief ein Recht in die Hände bekam, denGrafen morgen auf seinem eignen Zimmer aufznsuchen.
Er erstieg eilig das seinige — nicht ohne Freude, daß erals der einzige Gast im Hanse verbleibe, indeß alle anderedaraus fort mußten — und besah und las ruhig droben denschon erbrochncn Brief — außen. Denn innen ihn zu lesen,auch irgend einen andern fremden, lag außer seiner Macht.Sein Lehrer Schomaker — der, wie Vult sagte, für Schim-melwäldchen Waldordnungen entwürfe — behauptete, nichteinmal gedruckte dürfe man lesen, wenn sie wider des Ver-fassers Wunsch erschienen, da die Leichtigkeit und die Thcil-haber einer Sünde an dieser nichts änderten. Eine Taubemit einem Oclzweig im Schnabel und in den Füßen flog aufdem Siegel. Der Umschlag roch anmuthig. Er zog denBrief daraus hervor, faltete ihn aus von weitem und las freiden Namen — Wina und legt' ihn eiligst weg.... „Ich