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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Klothar fragte: Was soll gedachter Verstand dabei sehn?

Glanz äußerte:die Ursache."

Jener entgegncte:jede künstliche Ordnung, z. B. imKörperbau, erklären Sie doch jetzt ans blinden Kräften, nichtaus einer fremden Schöpfung, diese Kräfte wieder aus blin-den, und wo wollen Sie denn in der durchaus mechanischenEndlichkeit mit dem Blitze der Geistigkeit cinschlagcn?"

Glanz äußerte spät darauf: eine hübsche eingeschränkteMonarchie wie in England sei wol am besten für jeden.

Klothar versetzte:nur nicht für die Freiheit. Warumhatten nur meine Voreltern die Freiheit, sich Gesetze zu wäh-len, und ich nicht? Wohin ich fliehe, find' ich schon Gesetze.Das Ideal eines Staats wäre, daß die kleinsten Föderativ-staaten, die sich immer freie Gesetze geben, sich in Födcrativ-Dörfer dann in Föderativ-Häuser und zuletzt in-dcrativ-Jndividucn zcrfälletcn, die in jeder Minute sich einneues Gesetzbuch geben könnten. "

Glanz äußerte, durch kleinere Staaten würden freilicheher die Kriege aufhören.

Klothar versetzte:gerade umgekehrt. An mehreren Ortenzugleich und häufiger in der Zeit entständen sie. Soll aufder ganzen Erde der Krieg aushören: so muß sie in zweiungeheure Staaten sich getheilt haben; davon muß der eineden andern verschlingen, und dann bleibt im einzigen Staateauf der Kugel Friede, und die Vaterlandsliebe ist Menschen-liebe geworden."

Glanz glaubte beim Dessert wenigstens so viel äußern zudürfen, daß cs gut sei, daß die Aufklärung den Hexcnglaubenvertrieben.

Klothar entgegncte:noch nicht einmal untersucht hat

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