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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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weiß, dasammlen sich alle gefangnen Thränen um meinHerz"*), ich denke an den blinden Julius im Hcsperus undThränen begießen die Freuden-Blumen."

Darauf sah sie nicht nur der Vater entzückt über ihrenSprechstyl an ob er gleich als ein alter Mann den scini-gen sortackerte desgleichen Flitte begeistert, sondern auchder Notar begab sich mit innigstem Beifall wieder in ihr Ge-sicht herauf, voll kurzer Wünsche, letzteres wäre auszustehenoder doch zu heben durch Liebe, da er unter einem Dache mitihr lebte. Aber ihm wurde durch Wina's Ankündigung einSturm in die Seele geschickt sein beseeltes Auge hing sichan ihren Bräutigam als plötzlich wieder Raphaela diegrößten Rcvoluzionen an dem Tische anstistetc durch die Fragean Glanz:wie kommt's, Herr Kirchenrath, um auf Sehendezu kommen, daß alle Bilder im Auge verkehrt sind, und wirdoch nichts verkehrt erblicken?"

Dann als der Kirchcnrath langsam und langweilig dieSache ans seiner Lektüre so gut auscinandersctzte, daß dieTafel bewundern mußte: so fing der Gras Feuer. Es sei, daßer satt war des Etzens oder satt des Hörens oder über-satt der Glanzischen theologischen Halbwisserei und IlnZuakrauen, jener schalen Kanzel-Philosophie, wovon ^ moralisch,'/«. unmoralisch, '/» verständig, '/, schief ist und das Ganzegestohlen genug, der Gras begann und unterhielt ein solanges heftiges Feuern gegen den Kirchenrath wozu dienahe Nummer LonAsries von mänscfahlcn Katzcn-schwänzen aus- und eingeränmt wird daß er ordentlichnicht mehr Haß gegen das Mattgold der theologischen Mora-

) Die Redensart hat sic aus dem Hesperns.