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Gebrauch von derselben, da er doch so leicht, dachte Walt, überKlothars Hand zufällig mit seiner hinstrcichen könnte, und vol-lends ihn ins Reden locken. Allein Glanz glänzte lieber —er war vergötterter Kanzelredner und Kanzelschrciber — aufseinem Gesicht stand wie auf den Bologneser-Münzen geprägt:Lonouia ckocst*) — wie andere Redner die Augen, so schloß
er die Ohren unter dem Flusse der Zunge.-Mit einer
solchen Autors-Eitelkeit schloß er Klothars stolzen Mund.Darüber aber machte auch Walt seinen nicht auf. Er hieltcs für Tisch-Pflicht, jedem Gesicht eine Freuden-Blume überdie Tafel hinüber zu werfen — die Artigkeit in Person zusehn — und immer ein wenig zu sprechen. Wie gern hätt'er sich öffentlich ausgedrückt und ausgesprochen! Leider wieMoses saß er mit leuchtendem Antlitz und mit schwerer Zungeda, weil er schon zu lange mit dem Vorsatze gepassct, in dasaufgctischte Zungen- und Lippen-Gehäckc, das er fast roh undunbedeutend fand, etwas Bedeutendes seiner Seits zu werfen,da cs ihm unmöglich war, etwas Rohes wie der Kaufmannzu sagen: ein Wcstphale, der einen feinen Faden spinnt, istgar nicht vermögend einen groben zu ziehen. Je länger einMensch seinen sonnigen Aufgang verschob, desto glänzender,glaubt er, müßt' er aufgehen und sinnet, aus eine Sonnedazu; könnt' er endlich mit einer Sonne einsallcn, so fehltihm wieder der schickliche Osten zum Ausgang und in Westenwill er nicht gern zuerst empor. Auf diese Weise sagen nundie Menschen hienieden nichts.
Walt legte sich indeß auf Thaten. Die beiden TöchterNeupeters hatten unter allen schönen Gesichtern, die er je ge-
') Bologna lehrt.