jährlichen Einkünften solle doch jede vernünftige Seele es zugute halten, wenn er seine eignen Meinungen habe, oder lese,was er wolle.
Plötzlich kam Musik — mit ihr die Suppenterrine mitgedruckten Geburtsfestliedern — dann die beiden Töchter miteiner langen Blumen-Guirlandc, die sie Nenpeter so geschicktüber den Körper wanden, daß er in einem blühenden Ordens-band da stand — die Komtoristen liefen und thcilteu die Ge-dichte aus — und zuerst ihrem Prinzipal ein vergoldetes —Nun fing andere Instrumentalmusik an, um das Karmen, odervielmehr den Gesang desselben zu begleiten — die Gesellschaftmit ihren Papieren in den Händen stimmte ihn an als einlängeres Tischgebet — und selber Neupeter sah singend in seinBlatt. Bult hätte nicht unter die gehört, die dabei am ernst-haftesten geblieben wären, zumal als der blumige Ordcns-Maun sich selber ansang; aber wol Gottwalt war dazu ge-macht. Ein Mensch, sobald er an seine Geburt denkt, ist sowenig lächerlich, als es ein Todter sehn kann; da wir, wiesinesische Bilder, zwischen zwei langen Schatten oder langenSchlummern laufen, so ist der Unterschied nicht groß, an wel-chen Schatten man denkt. Walt quälte sich mit leisem Sin-gen bei schlechter Stimme; und als es vorbei und der Altesehr gerührt war, über das fremde Gedächtniß für sein Wie-genfest bei eigner Vergeßlichkeit, und die Seinigen ihm frühergratulirtcn, als die Fremden: so war kein Glückwunsch soaufrichtig in irgend einem Herzen als Gottwalts ferner undstiller; aber cs beklemmte ihn, daß der Mensch — „besonders,sch' ich, an Höfen" dacht' er— gerade den heiligen Tag, woer sein erneuertes Leben überrechnen und ebnen sollte, im Rau-schen fremder Wellen verhört — daß er das neue Daseyn mit