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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Walt goß sich bei Zeiten seinen Sonntags-Beschlag, denNanking, als sein eigner Gelbgießer über und setzte statt desbraunflammigcn Hutes den wollt' er in der Hand tragenmehr Puder als gcwöhulich auf. Er ging geputzt ein paarStunden leicht auf und ab. Er hörte vergnügt einen Wa-gen nach dem andern vordonnern;nur abgcladen, spracher, lauter Fracht und Meßgut für den Roman, in dem ichLeute von Stande so nöthig habe als Dintc. Und wie wirdsich uns allen mein Klothar von so mannigfachen Seiten zei-gen müssen; der alte treue Freuud! Gott wird mir schondazu verhelfen, daß ich auch etwas sagen kann zu ihm."

Da er endlich bei einem neuen Rollen es für Zeit hielt,sich hinab zu machen, und den Oerels zu schließen und zurunden mit seinem eignen Bogen und Bückling: so stellt' ersich oben, mit seinem Hute in der Hand, ans Treppengelän-der und schaucte so lange hiedurch hinab, bis er dem neuenNachschuß sich zuschießcn konnte, um so unbemerkt und ohnesonderliche Kurvaturen im Saale cinzutreffen. Er glänztesehr, der Saal, die vergoldeten Schlösser waren aus den Pa-pier-Wickeln herausgelasscn, dem Lüstrc der Staub - undBußsack ausgczogen, die Seiden-Stühle hatten höflich vorjedem Steiß die Kappen abgcnommen, und auf dem getäfel-ten Fußboden war die Leinwand ganz von den Papicrtapetcnweggczogen, welche die ostindische Decke so zndecktcn, daß diesesowol sich als den getäfelten Fußboden an einigen Winkelnleicht zeigten. Den Salon selber hatte der,Kaufmann, weillebendige Sachen zuletzt jeden krönen, mit Gästen-Gefüllselordentlich wie ein hohes Pasteten-Gewölb saturirt, namentlichmit Aigrettcn Chemisen Schmink-Backen Rothna-sen feinsten Tuchröcken spanischen Röhren Patent-