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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
189
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spielt der Mensch lieber als nach dem Stimmen; aber derhinkende Notar setzt' ihm die Testaments-Klausel entgegen.Die Stückjnnkerin machte selber einige prüfende Griffe derSchoost-Hund sprang empor und ging mit vier dergleichenüber die Tastatur und verstimmte ein wenig. Walt wolltenachhelsen; aber der hinkende Notar trieb ihn mit der Klau-sel von dannen. Er ging ungern. Sie war eine blondeWittwe von 30 Jahren, also um 5 oder 7 Jahre jünger alseine Jungfrau von 30. Es freuetc ihn, daß die Saite docheinmal der herrufende Klingeldraht der Schönheit geworden;aber Himmel, dacht' er, ein Stimmen kann ich ja im Dop-pelroman zur Einkleidung aller Zufälle gebrauchen!"

Er mußte zum Polizciinspcktor Harprecht, der, wie seinProtokollist sagte, mit einer Heerde Töchter geschoren sei.Harprecht empfing ihn sehr verbindlich, stäubte ein altes Hack-brett eilig weiter ab und schob ihm dasselbe freundlich zumStimmen vor. Töchter waren nicht zu sehen. Walt stutzteund sagte mit langer sanfter Höflichkeit Nein; er setzte aus-einander, daß er, da in der 6. Klausel nur von Klavieren dieRede sei, durch heutiges Stimmen> morgendes versprach erihm gern gegen die vielen noch restirenden Stimm-Häu-ser auf der Liste (er wies fie vor) verstoßen würde, die alleein gleiches Recht auf sein Stimmen ohne Geld besäßen. Auchder hinkende Notar sagte, unter Klavier könne nicht wol einHackbrett begriffen werden.

Oft doch versetzte mit alter Licbreichigkeit Harprecht,lächelnd blos mit einem Mundwinkel, so wie er nur einegerade Stirnfalte runzelte; allein er sei vielleicht so billigals einer; und da er mit dem Hosfiskal Knol Ein Instru-ment gemeinschaftlich gemiethet für ihre Kinder, so begleit' er