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glüht und stralt, ohne Stralcn für uns Tiefe; gleich dengroßen Zentral-Sonnen Hcrschels, welche durch ihre unend-liche Größe ihren unendlichen Glanz wieder an sich ziehenund ungesehen in ihrem Feuer schweben.
Gottwalt fragte, ob diese Wina die Tochter Zablocki's sei.Er hörte, es sei diese eben die Braut — Klothars. WelcheUcbcrraschung, sich einen männlichen, markigen, scharfen Geistund Freund mit der sanften Liebe zu denken, mit dem Däm-pfer, der das Schmettern zu Nach- und Wicderklängcn er-weicht, einen Heros neben einer heiligen Jungfrau -— undaus der andern Seite sich die Braut eines Freundes zu den-ken, diese höhere geistige Schwester, diese Gott geweihte Nonneim Tempel der Freundschaft (denn für eine schöne Seele gibt
es keine schönere als des Freundes Geliebte)-mehr Liebe
und Freuden-Träume konnte eine einzige Nachricht schwerlicheinem Menschen zuwersen, als die neue dem Notar, die neuesteausgenommen, daß heute beim General die Ehepakten ausge-setzct worden oder doch würden. Der Notar, der aus seinerAbbestellung das Widerspiel wußte, fuhr ordentlich vor deraufgcschobenen Herzens-Szene zusammen, die ihm entgangenwar, „ich glaube, ich sterbe — dacht' er — vor Liebe gegenzwei solche Menschen die ich auf einmal in ihrer fände, denKontrakt würd' ich ohnehin mit zehntausend Fehlern auf-setzen, und stände mein Kopf darauf."
Er hörte aber noch mehr. „Der Graf, sagte die Wirths-tafcl, heirathe sie bei seinem Rcichthum nur der Schönheitund Ausbildung wegen, denn er habe zehnmal mehr Geld alsder General Schulden." „Was thut's, sagte ein unbeweibterKomödiant, der Väter machte, die Hehre soll die Liebe undCharis selber sehn." — „ Zwar die Mutter in Leipzig, glaub'