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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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daß ich diesen Erntetanz der Zeit, den ich Ihnen hier inmatter Prosa geschildert, weil ich Ihre Liebe, Ihr Vergebenkenne, mit ganz anderem poetischen Farben-Schmelze malenkann. - Freundin, ich schreibe einen Roman. Genug,genug! was ich sonst noch gefunden, was ich vielleicht nachanderthalb Stunden finde Goldinc, dürste ich diese Freu-den in Ihr Herz ausgicßcn! O müßt' ich nicht vor die glän-zenden Sonnen-Wolken verhüllende Erdenwolken ziehen! ^^clclio, Ourmsima!"

Aber hier sprang er auf, ließ unabgcschriebcn den Kauf-brief liegen, unter dessen Abfassung er heute eben vernommen,daß Klothar zurück und der Himmel in der Nähe sei, undlief in des Grafen Garten. Im Schreiben war Walt Befehls-haber seiner Phantasie beträchtlich, aber im Leben nur Dienerderselben; wenn jene spielend,ihm ihre Blumen und Früchtewechselnd in den Schooß hinein und über den Kopf hinüberwarf: so drang unaufhaltsam sein ernsteres Herz seinen Gär-ten, seinem Gipfel zu und suchte den Zweig.

In Klothars Park hofft' er auf ein schönes Begegnen.Alle Fenster der Villa standen offen, aber kein Kopf darin.Der Gärtner, der ihn für einen Gartenfreund nahm, gingihm nach der Sitte mit einem Blumenstrauß in der Hoffnungentgegen, er werde diese Gärtners-Blumen-Schwabacher undFernschreibern lesen können, und ihm dafür ein paar Groschenschenken. Der Notar weigerte sich höflich vor dem blühendenGeschenke, nahm es endlich mit den dankbarsten Mienen an,und drückte den aufrichtigsten Dank noch mündlich vor demGärtner aus, der sich mit den finstersten übcrwebte, weil erkeinen Heller bekam. Selig strich der Notar durch die Gänge,in die dunkeln Busch-Nischen, an betitelte Felsen und Mauern,