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Lebens — schlechterdings ans ihrer Religion in seine schlep-pen will, blos aus egoistischer stolzer Unduldsamkeit gegeneinen stillen Glauben in der Ehe, der seinen als einen fal-schen schölte.
Und dieses Menschen Kcbs-Braut wolltest Du werden?>— Es schmerzet mich jetzt, wo ich mich ins Kühle geschrie-ben, recht ins Herz hinein, dast Du Sanfter bis dahin, biszur Eröffnung dieses Testaments, dieses Briefs so manchePlage von zwei Spitzbuben erdulden wirst, wovon der zweiteich selber bin. Denn wie ich bis dahin schmollen, Dich aufharte Probe stellen — z. B. auf die, ob meine Unsichtbar-keit, Ergrimmung und Ungerechtigkeit Dir genug ans Herzgehe — und wie ich überhaupt des Teufels gegen Dich sehnwerde, ist Gott und mir am besten bekannt; denn ich kennemeine Schmoll-Natur, welche — so sehr ich mir auf dieserZeile das Gegenthcil vornehme — so wenig, als ein schwim-mender Kork in einem Gefäß Wasser, in der Mitte bleibenkann. Ach, ans jedem frischen Druckbogen des Lebens kommtimmer unten der Haupttitel des Werks wieder vor.
Mein Uebel aber eben ist der Schmollgcist, esprit clackepit cl'aiuour, den mir eine der vermaledeitesten Feen mußin die Nasenlöcher cingeblasen haben. Eine schlimmere Bestievon Polter- und Plagegeist ist mir in allen Dämonologienund Geister-Inseln noch nicht aufgestoßen. — Ordentlich alssei das Lieben nur zum Hassen da, crboßet man sich den gan-zen Tag auf das süßeste Herz, sucht cs sehr zu peinigen, breit
zu drücken, cinzuquetschen, zu vicrtheilen, zu baizen-aber
wozu? — Um es halbtodt an die Brust zu nehmen und zuschreien: o ich Höllenhund! So gottlos hielt ich mit Freun-den Haus, noch gottloser freilich mit Freundinnen. — Drei