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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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und jedes Glück Lei dem Grasen mit ihm schriftlich theilcnsolle. UcLrigcns erkannte Walt in dieser Unsichtbarkeit denBruder nur als einen rechten Weltluchs, der sich auch gegendas kleinste Wetter-Leuchten des Zufalls cinbanet, das denMenschen oft mitten in seiner besten Dunkelheit vom Schei-tel bis zur Sohle aufrecht erhellet.

Das geheime Packet hätte man dem Notar eben so gutunversiegelt geben können, so sehr erfreute er sich, eine Gele-genheit der Treue gegen andere und sich zu erleben.

Das versiegelte Blatt lautete so:

Da es ungewiß ist, ob Du je diesen Brief an Dichlesen darfst: so kann ich offen genug schreiben. Es hat michungemein und diese ganze Nacht durch gekränkt, lieber Bruder wer weiß, ob wir uns noch so anredcn bei dem Erbruchedieses Blattes, der entweder im schlimmsten oder im bestenFalle geschieht daß Du von der Freundschaft Deines Bru-ders nicht so, wie er von Deiner, befriedigt wirst, sondern schoneine neue suchst. Daß ich Deinetwegen im dummen Haslaubleibe, oder daß ich für Dich mit Würg-Engeln und Scharf-und Hollcnrichtcrn mich herum schlagen würde darauskann nicht viel gemacht werden; aber daß ein Mensch, demaus seinem Reiscwagen das Herz halb ausgefahren, gerädert,ja abgcschnitten worden, doch für Dich allein eines mit-bringt, das darf er anrcchnen, zumal in einem Tausche gegenDeines, das zwar unbeschreiblich rein und heiß, aber auchsehr offen der Windrose aller Weltgegenden dasteht.Und nun wird's" gar einem Grafen aufgemacht, der als Freundden Thron besteigt, indeß ich auf dem Geschwister-Bänkchenoder Kinder-Stühlchen sitze o Bruder, das durchbrenntmich. So Rotten-Weise, so in der Landsmannschaft aller