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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Walt konnte, als er so glücklich in sein einsames dämmern-des Stübchen zurück kam, sich sowol des Weinens als desDankens nicht enthalten.

Sehr srüh bekam er am Morgen von Vnlten ein Bries-chen, mit einer versiegelten Jnlage, überschricbcn tem^ori!

Jenes lautete:

Freund, ich fordere nichts von Euch als eine kurze Un-sichtbarkeit, bis mein Blinden- und Flötcnkonzert gegeben ist,zumal da ich dazu Gründe habe, die Ihr selber habt. Schrei-ben können wir uns sehr. Wächst mein Erblinden so hastigfort wie bisher: so blas' ich den vierzehnten, obgleich alsstockblindcr Dülon, blos um nur das arme Ohren-Publikumnicht länger aus einem Wochcntagsblatt ins andere zu schlep-pen. Ich bitt' Euch, macht kein Instrument, ohne mir's zuschreiben. Ich hoffe, daß Ihr die Familien-Ehre schonet,wenn Ihr in den Wcbstuhl tretet, um das bewußte Freund-schafts-Band zu weben, und daß Ihr daraus rechnet, daß ichnöthigsten Falls auch ein Paar Fußstöße im Stuhle mit zuthun bereit wäre. Auf Beilage setzt Euer Siegel neben mei-nes und schickt sie zurück; zu gehöriger Stunde wird sie vorEuch einst erbrochen, ^.cläio!

V. cl. II.

N. 8. Man muß jetzt meiner Augen wegen mit ellen-langen Buchstaben an mich schreiben wie diese da."

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Letzteres that Walt in seiner Antwort gern, aber derBlindheit gedacht' er nicht, aus Wahrheitsliebe. Er versprachalles Verlangte und beklagte leidend die Trennung einer sokurzen Vereinigung; betheucrte aber, daß Vult jeden Schritt