Druckschrift 
13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
152
Einzelbild herunterladen
 

152

Unten stand mein Name. Gleicher Weise kegle ich anchin Briefen mit einem sehr cingezogncn Bischof (ich wollt',ich könnt' ihn nennen); wir schreiben uns, redlicher vielleichtals Forstbcamtc, wie viel Holz jeder gemacht; der andere stelltund legt seine Kegel genau nach dem Briefe und schiebt dannseiner Seits."

Die Haslauer mußten lachen, ob sie gleich ihm glaubten;aber die Agentin strich sich mit innerer Hand so roth alseinen Postwagen, dessen Stöße Hr. Peter Nenpcter am bestenkannte, an und fragte die Töchter nach Thee. Das Kirwanen-thcc-Kästchen war vergessen. Flittc war froh, sagte, er sitzeauf nach dem Kästchen, hoffe cs in fünf Minuten ans derStadt herzurcitcn und sollte sein Gaul fallen d. h. dergeborgte, denn sein Zutritt in allen Häusern war auch einerin allen Ställen und er denke sogar noch dem H. van derHarnisch eine bewährte Staarbrillc mitzubringen. Vnlt be-handelte, glaubte Walt, das Anerbieten und das Männchenetwas zu stolz.

Wirklich kam Flitte nach sieben Minuten zurückgcsprcngt,ohne Staarbrillc denn er hatte sic nur versprochen abermit dem Ncupcterischcn Thee-Kästchen von Mahagony, dessenDeckel einen Spiegel mit der Thcc-Doublette ausschlug.

Plötzlich fuhr Vult, als aus dem sogenannten Poctcn-gangc des Rosenthals eine reiche rothc Uniform mit rundemHut heraustrat, auf den spazierenden Notarius los thatkurzsichtig, als glaub' er ihn zu kennen fragte ihn untervielen Komplimenten leise, ob jener rothe Bediente des Grafen