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den stolzen Waffentanz des schönen Rosses so lange auf, daßWalt ziemlich leicht die Melancholie ans dem prangenden Ge-sicht, wie Mondschein ans einem Frühling, bemerken konnte, sowie einen solchen Stolz der Nase und der Augen, als könn'er die Siegeszeichen des Lebens verschenken. Der Jünglingwarf dem Manne seine Uhr in den Hut, welche dieser langau der Kette trug, indem er mit dem Danke dem Galoppenachzukommen suchte.
Jetzt war der Notarius nicht mehr im Stande, eine Mi-nute aus der Stadt zu bleiben, wohin der Reiter geflogenwar, der ihm fast als der Freund, nämlich als der Gott vor-kam, den er vorher im Traume mit den Abzeichen aller übri-gen Götter («iZnis Uautlisis) gcputzet hatte. „Befreunden —sagt' er zu sich, in seinem romantischen, durch das Testamentnoch gestärkten Muthe, und auf sein liebe-quellendes Herzvertrauend — wollten wir uns leicht, falls wir uns erst hät-ten." — Er wäre gern zu seinem Bruder gegangen, um so-wol das dürstende Herz an dessen Brust zu kühlen, als ihnüber den schönen Jüngling auszufragen; aber Vult hatte ihngebeten, der Spione wegen und besonders vor dem Blinden-Konzert den Besuch viel lieber anzunchmen als abzustattcn.
Mitten aus dem heiligen Opfcrfcner rief ihn der Hof-agent Ncupetcr in seine dnnkle Schreibstube hinein, damit erdarin vor dem Essen einige Wechsel protcstirtc. Wie an einemKäser, der erst vom Fluge gekommen, hingen an ihm die Flügelnoch lang unter den Flügeldecken heraus; aber er protcstirtcdoch mit wahrer Lust, es war sein erster Notariats-Aktus;und — was ihm noch mehr galt — seine erste Dankhand-