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gleich einer Bergreihc, nur gerade gehend — ein wahresphilosophisches Genie oder auch ein militairischcs oder ein di-plomatisches — daher setzt er mich und viele eben in ein wah-res Staunen, daß ihn Gedichte und Tonkunst entzücken biszu Thränen. Anfangs schcnctc ich ordentlich den gerüstetenKricgsgott; aber endlich einmal in einem Garten in der Früh-lings-Dämmerung oder weil er ein Gedicht über die Freund-schaft der znrückgetretcncn Zeiten hörte, über den griechischenPhalanx, der bis in den Tod kämpfte und liebte, über dasdeutsche Schutz- und Trntzbündniß befreundeter Männer: dagreift ihm das Verlangen nach der Freundschaft wie einSchmerz nach dem Herzen und er träumt sich seufzend eineSeele, die sich sehnet wie er. Wenn diese Seele — das Schick-sal will, daß ich's sei — endlich neben seinen schönen Augenvoll Thränen steht, alles recht gut crräth, ihm offen cntgcgcn-kommt, ihn ihre Liebe, ihre Wünsche, ihren guten Willen wieklare Quellen durchschauen lasset, gleichsam als wollte sie fra-gen, ist dir weniges genug: so könnt' es wol ein zweitesgutes Schicksal fügen, daß der Graf, gleich Gott alle Seelenliebend, auch wie ein Gott sich meine zum Sohne des Her-zens erwählte, der dem Gotte dann gleich werden kann — daßdann wir beide in der hellsten Lebcnsstnnde einen Bund ewi-ger, starker, unverfälschter Liebe beschwüren" ....
Den Traum durchriß ein schöner langer Jüngling, derin rother Uniform auf einem Engländer unten aus der Heer-straße vorübcrflog, dem Stadtthore zu. Ein gut gekleideterBettler lief mit dem offnen Hute ihm entgegen — dann ihmnach, dann voraus — der Jüngling kehrte das Roß um -—der Bettler sich — und jetzt hielt jener, in den Taschen suchend.