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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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fort, welcher blies und trommelte, und der Nikolaithnrm warfdazu seine Blascmusik in die untere hinein, die mit ihr imverbotenen Grade der Sekunde verwandt wurde. Draußenvor dem Thore hörte er, daß das magische wie von Fernenkommende Frcudcngcschrci in seinem Innern von einem schwar-zen fliegenden Corps oder Chor Kurrcntschülcr ausgesprochenwurde, das in der Vorstadt fngirtc und schrie. Herrlich wiegtesich in bunter Fülle der van der Kabclsche Garten vor ihm,den er einmal erben konnte, wenn cr's recht anfing und rechtausmachte; er ging aber Verschämt nicht hinein, weil Menschendarin saßen, sondern erstieg das nahe Kabclsche Wäldchen aufdem Hügel.

Darin saß er denn entzückt ans Glanz und Than, undsah gen Himmel und über die Erde. Allmälig sank er insVerträumen hinein was so verschieden vom cngernNachträumen ist, da die Wirklichkeit dieses cinzäunt, indcßder Spielplatz der Möglichkeit jenem frei liegt. Auf diesem hei-tern Spielplätze beschloß er das große Götterbild eines Freun-des aufzurichten und solches ganz so zu meißeln was erim Romane nicht gedurft wie cr's für sich brauchte. Meinewig theurcr Freund, den ich einmal gewiß bekomme sagt'er zu sich ist göttlich, ein schöner Jüngling und dabei vonStande, etwa ein Erbprinz oder Graf und eben dadurchso zart ausgebildet sür das Zarte. Im Gesicht hat er vielRömisches und Griechisches, eine klassische Nase ans deutscherErde gegraben; aber er ist doch die mildeste Seele, nicht blosdie feurigste, die ich je gesunden, weil er in der Eisen-Brustzur Wehre ein Wachs-Herz zur Liebe trägt. So treuen,unbefleckten, starken Gemüths, mit großen Felsen-Kräften,