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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Mitternacht glomm cs leise wie Apfclblütc an, und lieblicheBlitze ans Morgen spielten herüber in das junge Roth. Dienahen Birken dufteten zu den Brüdern hinab, die Hcubergeunten dufteten hinauf. Mancher Stern half sich heraus indie Dämmerung und wurde eine Flugmaschine der Seele.

Vult vcrgab's dem Notar, daß er kaum zu bleiben wußte.Er hatte so viele Dinge, und unter ihnen den Krätzer imKopfe; denn in diesem entsetzlichen Weine, wahrem Weinbergs-Unkraut für Vult, hatte sich der arme Teufel dem Weinso hoch klang wie Aether immer tiefer in seine Jahrezurückgetrunken, ins 20te, 18te und letztlich ins 15te.

Auf Reisen trifft man Leute an, die darauf zurückschwim-men bis ins Ite Jahr, bis an die Quelle. Vormittags pre-digen es die Aebte in ihren Visitazionsprcdigten: werdet wiedie Kinder! Und Abends werden sie cs sammt dem Klosterund beide lallen kindlich.

Warum siehst du mich so an, geliebter Vult?" sagteWalt.Ich denke an die vergangenen Zeiten, versetztejener, wo wir uns so oft geprügelt haben; wie Familienstückehängen die Bataillcnstücke in meiner Brust ich ärgertemich damals, daß ich starker und zorniger war und du michdoch durch deine elastische wüthige Schnelle aller Glieder häufigunter bekamst. Die unschuldigen Kindcrfrenden kommen niewieder, Walt!"

Aber der Notar hörte und sah nichts als Apollo's stam-menden Sonncnwagen in sich rollen, worauf schon die Ge-stalten seines künftigen Doppelromans kolossalisch standen undkamen; unwillkürlich macht' er große Stücke vom Buche fer-tig und konnte sie dem verwunderten Bruder zuwerfcn. Die-ser wollte endlich davon aufhören, aber der Notar drang noch