aus den Titel ihres Buchs. Vult schlug „Flcgeljahre"vor; der Notar sagte offen heraus, wie ihm ein Titel wider-stehe, der theils so auffallend sei, theils so wild. „Gut, somag denn die Duplizität der Arbeit schon auf dem erstenBlatte bezeichnet werden, wie es auch ein neuerer beliebterAutor thut, etwa: Hoppelpoppel oder das Herz." Beidiesem Titel mußte cs bleiben.
Beide mengten sich wieder in die Gegenwart ein.
Der Notar nahm ein Glas und drehte sich von der Ge-sellschaft ab, und sagte mit tropfenden Augen zu Vult: „aufdas Glück unserer Eltern und auch der armen Goldine! Siesitzen jetzt gewiß ohne Licht in der Stube und reden vonuns." — Hieraus zog der Flötenist sein Instrument hervor,und blies der Gesellschaft einige gemeine Schleifer vor. Derlange Wirth tanzte darnach langsam und zerrend mit demschläfrigen Knaben; manche Gaste regten den Takt-Schenkel;der Notarins weinte dazu selig, und sah ins Abcndroth. „Ichmöchte wol -— sagt' er dem Bruder ins Ohr — die armenFuhrleute sämmtlich in Bier frei halten." — „Wahrscheinlich,sagte Vult, würfen sie dich dann aus point cl'Iionneur denHügel hinunter. Himmel! sie sind ja Kröfi gegen uns undsehen herab." Vult ließ den Wirth plötzlich, statt zu tanzen,scrviren; so ungern der Notarius in seine Entzückung hineinessen und kauen wollte.
„Ich denke roher, sagte Vult, ich respektire alles, waszum Magen gehört; diese Montgolfiere des Mcnschcn-Zen-taurs, der Realismus, ist der Saucho Pausa des Idealismus.— Aber oft geh' ich weit und mache in mir edle Seelen,z. B. weibliche, zum Theil lächerlich, indem ich sie essen und
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