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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Trunk, eine einmännige Stube und dergleichen Abendmahlzeit,damit der Wirth nicht denken sollte, er verzehre wenig. Derlustige Vult trat ein, that mit Welt-Manier ganz vertrau-lich, und freute sich sehr des gemeinschaftlichen Uebernachtcns:wenn Ihr Schimmel zu haben ist, sagt' er, so Hab' ichAuftrag, ihn für jemand zu einem Schießpferd zu kaufen,denn ich glaube, daß er steht."Es ist nicht der mcinige,"sagte Walt.Er frißt aber brav," sagte der Wirth, der ihnbat, nachzusolgen in sein Zimmer. Als cr's aufschloß, wardie Abendwand nicht sowol ganz zerstört denn sie lag einStockwerk tiefer unten in ziemlichen Stücken als wahrhaftverdoppelt denn die neue lag als Stein und Kalk untendarneben.Weiter, fügte der Herrnhuter fcelenruhig bei,als der Gast ein wenig erstaunt mit dem großen Auge durchdas sieben Schritt breite Lustscnster durchfuhr, weiter Hab' ichim ganzen Hause nichts leer und jetzt ist's Sommer."Gut, sagte Walt stark und suchte zu befehlen; aber einenBesen!" Der Wirth lief demüthig und gehorchend hinab.

Ist unser Wirth nicht ein'wahrer Filou?" sagte Vult.Im Grunde, mein Herr versetzte jener freudig ist dasfür mich schöner. Welcher herrliche lange Strom von Feldernund Dörfern, der herein glänzt und das Auge trägt undzieht; und die Abendsonne und Röthc und den Mond hatman ganz vor sich, sogar im Bette die ganze Nacht!"-Diese Einstimmung ins Geschick und ins Wirthshaus kamaber nicht blos von seiner angebornen Milde, überall nur dieübermalte, nicht die leere Seite der Menschen und des Le-bens vorzudrehen, sondern auch von jener göttlichen Ent-zückung und Berauschung her, womit besonders Dichter, dienie auf Reisen waren, einen von Träumen und Gegenden